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DGB-Studie: Viele haben Zweifel am Durchhalten bis zur Rente

Nation

Studie des DGB

40 Prozent zweifeln am Durchhalten bis zur Rente

Von t-online, afp

05.07.2026 - 04:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Eine Studie des DGB deckt auf: Beschäftigte in körperlich anstrengenden Berufen denken, dass sie ihren Job bis kaum zum Rentenalter durchhalten.

40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland glaubt nicht, den aktuellen Beruf bis zur Rente ausüben zu können, ergab eine Studie des DGB. In einigen Branchen zweifelt sogar die mehr als Hälfte der Beschäftigten an einem Durchhalten.

Für die Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit wurden knapp 28.000 Beschäftigte in den Jahren 2022 bis 2026 befragt. Demnach glauben lediglich 53 Prozent, ihre derzeitige Tätigkeit bis zum gesetzlichen Renteneintritt ohne Einschränkungen ausüben zu können.

Besonders groß sind die Zweifel in einzelnen Berufsgruppen. So erwarten 72 Prozent der Beschäftigten im Bereich Sanitär, Heizung und Klempnerei, ihren Beruf nicht bis zur Rente ausüben zu können. In der Krankenpflege sind es 71 Prozent, in der Altenpflege 67 Prozent, in Hochbauberufen 66 Prozent und bei Erzieherinnen und Erziehern 57 Prozent.

DGB-Chefin: "Bitterer Befund"

DGB-Chefin Yasmin Fahimi sprach der Zeitung gegenüber von einem "bitteren Befund". "Diese Realitäten darf die Regierung bei ihren Rentenentscheidungen nicht länger ignorieren", forderte sie. "Statt die Messlatte beim Renteneintrittsalter immer höher zu legen, braucht es würdige Übergänge in die Rente und gesündere Arbeitsbedingungen. Es kann niemand wollen, dass sich ganze Generationen krank in die Rente schleppen und dann Abzüge einfach hinnehmen müssen", sagte Fahimi weiter.

Über die Zukunft der gesetzlichen Rente wird derzeit eine heftige Debatte geführt. In dieser Woche haben die Spitzen von Union und SPD erklärt, die von der Rentenkommission vorgelegten Vorschläge zu einer Rentenreform "zügig" als Paket umsetzen zu wollen. Das Gremium hatte 33 Reformvorschläge gemacht, unter anderem eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, die Abschaffung der sogenannten Rente mit 63, einen größeren Kreis an Einzahlenden ins Rentensystem sowie eine Kapital-Rente.

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