DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,04 % 4.098,60 USD 22:59:54 Silber -1,77 % 57,78 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,26 % 62.984,99 USD 06:22:39 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Diabetes-Schutz: Ballaststoffe senken Risiko um 34 Prozent

Gesundheit

Eine große Harvard-Studie zeigt: Hochwertige pflanzliche Kost schützt nachhaltig vor Typ-2-Diabetes. Entscheidend ist die Nährstoffdichte – nicht der Verarbeitungsgrad. Mehr als 200.000 Teilnehmer über vier Jahrzehnte Auf der Konferenz NUTRITION 2026 präsentierten Forscher der Harvard-Universität die Ergebnisse einer Langzeituntersuchung. Die Daten von über 200.000 Teilnehmern reichen von den 1980er-Jahren bis in die 2020er-Jahre. Das Ergebnis: Eine ballaststoffreiche, qualitativ hochwertige pflanzliche Ernährung senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes um 33 bis 34 Prozent. Die positiven Effekte beschränken sich nicht nur auf den Blutzucker. Auch das Herz-Kreislauf-System profitiert: Das Risiko für entsprechende Erkrankungen sank um 14 bis 18 Prozent, die allgemeine Sterblichkeit um 7 bis 11 Prozent. Studienautorin Xiaowen Wang betont jedoch: Entscheidend ist die Qualität der Nahrung. Eine ungesunde pflanzliche Ernährung könne das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sogar um bis zu 21 Prozent steigern. Qualität schlägt Verarbeitungsgrad Die Ergebnisse stellen die gängige NOVA-Klassifikation infrage, die Lebensmittel primär nach ihrem Verarbeitungsgrad einteilt. Laut den Forschern ist die Qualität der Inhaltsstoffe wichtiger als die Frage, ob ein Produkt industriell verarbeitet wurde. Als positive Beispiele nennen sie Vollkornbrot, angereicherte Cerealien, pflanzliche Milchalternativen und Hülsenfrüchte aus der Konserve. Weitere Studien untermauern diese Erkenntnis. Eine Untersuchung der Tufts-Universität zeigte: Vollkornprodukte unterstützen insbesondere bei Menschen über 50 die Gewichtsreduktion. Die in Haferflocken enthaltenen Beta-Glucane verlangsamen zudem den Blutzuckeranstieg und senken den Cholesterinspiegel. Anzeige Die Harvard-Studie zeigt: Mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln können Sie Ihr Diabetes-Risiko deutlich senken – ganz ohne Verzicht. Dieser Guide liefert Ihnen eine einfache Checkliste, 5 alltagstaugliche Rezepte und wertvolle Tipps für eine nährstoffdichte Ernährung. Jetzt kostenlosen Ernährungs-Guide anfordern Schutz vor Fettleber und Krebs Ballaststoffe wirken auch gegen andere Volkskrankheiten. In Deutschland ist schätzungsweise jeder vierte Erwachsene von einer metabolischen Fettleber betroffen. Fachleute empfehlen hier eine ballaststoffreiche Ernährung und weniger stark verarbeitete Lebensmittel. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) weist auf einen weiteren Zusammenhang hin: Übergewicht ist für bis zu 11,5 Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich. Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft bei der Gewichtskontrolle und wirkt damit indirekt krebspräventiv. Nur 15 Prozent erreichen die Empfehlungen Trotz der belegten Vorteile erreichen nur etwa 15 Prozent der Erwachsenen die empfohlenen Richtwerte. Projekte wie „BaMiKo“ (Ballaststoffe, Mikrobiologie und Kochen) versuchten bis Anfang 2026, Jugendliche für eine darmgesunde Ernährung zu sensibilisieren. Anzeige Nur 15 Prozent erreichen die empfohlenen Ballaststoff-Mengen – doch schon kleine Veränderungen können Großes bewirken. Entdecken Sie, wie Sie mit einfachen Tricks Ihre Darmgesundheit stärken und Ihr Wohlbefinden steigern. Mehr Energie durch bessere Ernährung – Guide sichern Neue Trends wie „Fibermaxxing“ – der gezielte Einsatz von Flohsamen zur Sättigung – zeigen das wachsende Bewusstsein. Eine Gastroenterologin aus Bonn rät jedoch zu einer ausgewogenen mediterranen Kost mit viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten als optimale Grundlage für das Darmmikrobiom. Ergänzende Forschung aus dem Jahr 2025 bestätigt den Trend: Eine Studie mit 90.000 Teilnehmern zeigte, dass eine hohe Aufnahme von Flavonoiden das Risiko für Gebrechlichkeit bei Frauen um 15 Prozent senkt. Metastudien zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin D und Kalzium fanden dagegen keine signifikante Schutzwirkung gegen Knochenbrüche – ein weiteres Indiz dafür, dass die gesamte Ernährung zählt, nicht einzelne isolierte Supplemente.

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