Diana überrascht mit Wahrheit über Charles und Camilla
Dass Prinzessin Diana (†36) und König Charles (77) kein Traumpaar fürs Poesiealbum waren, gilt eigentlich als ausgemachte Sache, doch die Autorin Ingrid Seward hält jetzt dagegen. Gegenüber The Sun schildert sie ein persönliches Treffen mit der Prinzessin, das 1997 im Kensington-Palast stattgefunden habe, rund sechs Wochen vor Dianas Tod. Bei dieser Begegnung habe Diana offen über ihre gescheiterte Ehe gesprochen und dabei eine klare Aussage getroffen: "Charles hat mich geliebt, als wir geheiratet haben." Als die Autorin sie mit der weitverbreiteten Annahme konfrontiert habe, dass nur Diana Gefühle für ihren Mann gehabt habe, habe die Prinzessin energisch widersprochen. "Das stimmt einfach nicht. Er hat mich geliebt. Und wenn irgendjemand jemals die Liebesbriefe sehen würde, die wir einander geschrieben haben, würde er das glauben", wird Diana von der Autorin zitiert. Mit ihren Erinnerungen stellt Seward nun eine zentrale Behauptung aus dem neuen Buch von Earl Spencer infrage.
Und noch eine Überraschung hält der Bericht bereit: Ausgerechnet Königin Camilla (79) sei für Diana nicht die Schuldige gewesen. Auf die Nachfrage der Autorin nach Camillas Rolle habe die Prinzessin geantwortet: "Camilla hat unsere Ehe nicht zerstört." Die eigentlichen Probleme verortete Diana demnach woanders, nämlich im engen Umfeld ihres Ex-Mannes und in den Strukturen des Palastes. "Es waren die Menschen um Charles herum. Das Einzige, worüber ich mir Sorgen mache, sind die anderen Einflüsse um ihn herum", soll sie gesagt haben. Ingrid zufolge habe Diana damit nicht näher benannte royale Höflinge sowie die steife Haltung des Palastes gemeint. Die Autorin betont zudem, sie habe sich schon damals detaillierte Notizen zu dem Gespräch gemacht. Ihr Bericht ist eine direkte Reaktion auf das neue Buch von Earl Spencer, in dem Dianas Bruder behauptet, Charles habe seine Schwester nicht geliebt.