DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,22 % 51.834,53 Pkt 18:28:06 S&P 500 -2,13 % 7.579,30 Pkt 18:28:10 Nasdaq -4,35 % 25.393,65 Pkt 18:28:08 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,30 % 3.898,20 USD 18:17:58 Silber -5,79 % 49,17 USD 18:18:07 Brent -0,69 % 114,09 USD 18:18:06 WTI +2,76 % 104,82 USD 18:18:09 Bitcoin -0,85 % 77.115,18 USD 18:28:05 EUR/USD +0,01 % 1,11570 USD 18:27:43 EUR/GBP -0,49 % 0,83280 GBP 18:28:09 EUR/CHF -0,50 % 0,91900 CHF 18:28:09 EUR/JPY -0,24 % 175,643 JPY 18:28:09

"Die AfD hat gesiegt": "Morgen hängen wir die Knobloch": Ermittlungen nach Parkbank-Morddrohung

Nation

Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt wird die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München und Oberbayern zum Opfer einer Gewaltandrohung. Die 93-Jährige Knobloch zieht Konsequenzen und sagt ihre Teilnahme an einer Veranstaltung ab. Die Justiz ermittelt.

Nach einer Morddrohung gegen die bundesweit bekannte Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft München. Er habe Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet, sagte der Antisemitismusbeauftragte bei der Generalstaatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Andreas Franck.

Ein Zeuge hatte am Donnerstag auf einer Parkbank und einem Mülleimer im Englischen Garten der Landeshauptstadt die hingeschmierte Drohung entdeckt und die Polizei informiert, wie das Polizeipräsidium mitteilte. Medienberichten zufolge stand auf den Objekten "Die AfD hat gesiegt. Morgen hängen wir die Knobloch". Knobloch hatte daraufhin ihre Teilnahme an einer Veranstaltung abgesagt, wie die "Abendzeitung" berichtete.

Die Gewaltandrohung stand in explizitem Zusammenhang mit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt, wie eine Sprecherin auf Nachfrage schilderte. Die Kultusgemeinde bestätigte, dass es sich bei der namentlich genannten bedrohten Person um Knobloch handelte. Die 93 Jahre alte Vorkämpferin gegen Antisemitismus und frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden habe daraufhin mitgeteilt, dass sie an der Abendveranstaltung nicht teilnehmen werde. Die Absage betreffe aber bisher keine weiteren Veranstaltungen.

Zu den Schmierereien zählte laut Franck unter anderem ein Davidstern. Der Fall betreffe eine der wichtigsten Vertreterinnen des Judentums in Deutschland, erläuterte der Oberstaatsanwalt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren