Die Aktie von Speicherchiphersteller SK Hynix sackt trotz Fabelrekord ab
Tokio. Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix hat im zweiten Quartal 2026 erneut einen Rekordgewinn eingefahren und damit seinen optimistischen Ausblick auf den Boom im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) untermauert. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um 51 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 257 Prozent auf 79,3 Billionen Won (47,9 Milliarden Euro) – gebremst allein dadurch, dass die Speicherchiphersteller nicht genug Chips produzieren können. Noch stärker legten die Gewinne zu, weil der Mangel an Speicherchips die Preise zusätzlich in die Höhe getrieben hat. Doch dem Markt genügte selbst ein optimistischer Ausblick des Unternehmens nicht: Der Aktienkurs stieg kurz, sackte dann aber bis elf Uhr Ortszeit um 8,3 Prozent auf 1,42 Millionen Won (858 Euro) ab. Zu groß sind die Zweifel am KI-Boom.