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"Die Ärzte beschlossen, ihn zu erschießen"

Welt

Fast drei Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 hat die Schwester der getöteten israelischen Geisel Hanan Yablonka neue Einzelheiten über das Schicksal ihres Bruders geschildert. Demnach wurde der verletzte Verschleppte in den Gazastreifen verschleppt und dort in einem Krankenhaus von Hamas-Terroristen erschossen. Anschließend sei seine Leiche in einem Tunnel versteckt worden, sagte sie der britischen Publikation »Daily Mail«. Hanan Yablonka, Vater zweier Kinder, hatte sich am Morgen des 7. Oktober kurzfristig entschlossen, gemeinsam mit Freunden das Nova-Musikfestival zu besuchen. Seine Familie wusste nichts von dieser Entscheidung und glaubte zunächst, er sei zu Hause. Erst Wochen später bestätigten die Behörden, dass er in den Gazastreifen verschleppt worden war. Sein Tod blieb der Familie jedoch monatelang unbekannt. Seine Schwester Avivit Yablonka Abady sprach während der Nova-Ausstellung in London erstmals ausführlich über die Erkenntnisse der Familie. Nach ihren Angaben versuchte Hanan gemeinsam mit Freunden vom Festival zu fliehen. Nachdem ein anderes Fahrzeug mit ihrem Wagen kollidiert war, stieg er aus, um nach den Insassen zu sehen. Dabei sei er von Terroristen in die Brust geschossen worden. Seine Begleiter seien anschließend getötet worden. Leichnam versteckt Nach Darstellung der Schwester brachten die Terroristen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus im Gazastreifen. Dort habe sich sein Schicksal entschieden. »Als die Ärzte sahen, dass er im Sterben lag, beschlossen sie, ihm in den Kopf zu schießen – dreimal«, sagte sie. »Sie steckten ihn in einen Sack und versteckten den Leichnam in den Wänden eines Tunnels in Dschabalija.« Lesen Sie auch »Hab viel Spaß in der Hölle, du Hurensohn!« Die ehemalige deutsch-israelische Geisel Rom Braslavski reagiert auf die Tötung ihres Peinigers. Ein Moment, der für ihn mehr als Rache ist Ehemalige Geisel berichtet von sexuellem Missbrauch durch Hamas-Terroristen In einem Gespräch mit Israels First Lady Michal Herzog schildert der junge Israeli mehrere Übergriffe Mutter von Hersh Goldberg-Polin veröffentlicht Buch über Kampf für ihren Sohn Sie habe vor allem die Wahrheit erzählen wollen, sagt Rachel Goldberg-Polin – und diese sei »sehr hässlich« Erst am 24. Mai 2024 entdeckten israelische Soldaten Yablonkas sterbliche Überreste bei einer Spezialoperation im nördlichen Gazastreifen. Gemeinsam mit ihm wurden auch die Leichen von Michel Nisenbaum und Orion Hernandez geborgen. Nach Angaben seiner Schwester war der Körper so stark verwest, dass eine Identifizierung nur noch anhand der Zähne möglich gewesen sei.

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