Die besten Galaxy-Modelle
Selten standen die Zeichen der Zeit so günstig für den Kauf eines neuen Samsungs: Die neuen A-Modelle sind in der Preisklasse um 300 Euro angekommen – und auch in der S-Serie gibt es einen neuen Geheimtipp, mit dem sich sparen lässt. Und dann ist da noch das neue und spektakuläre Falthandy Fold 8…
Samsung-Handys sind speziell bei deutschen Smartphone-Käufern beliebt. Ein Grund: Es gibt sie zu fast jedem Preis – von 150 bis weit über 1000 Euro. Natürlich: Es gibt im Direktvergleich oft noch günstigere Modelle, etwa von chinesischen Herstellern. Doch Samsung liefert mittlerweile in jeder Preisklasse ordentliche Technik und Ausstattung und zudem einen längeren Support als fast alle Konkurrenten.
Das Wichtigste in Kürze
Testsieger: Das Samsung Galaxy S26 Ultra erreicht die Testnote 1,1 und überzeugt mit hohem Tempo, Dual-Tele-Kamera, integriertem S Pen und dem neuen Blickschutz-Display.
Das Galaxy S25 Ultra folgt mit der Note 1,2 und punktet besonders mit sehr langer Akkulaufzeit und einem großen, reflexionsarmen Display.
Preis-Leistungs-Sieger: Das Galaxy A37 bietet für unter 250 Euro ein helles OLED-Display, eine gute Hauptkamera und langfristige Updates, arbeitet aber langsamer als die S-Modelle.
Mittelklasse-Tipp: Das Galaxy A57 kombiniert ein helles Display und eine gute 50-Megapixel-Hauptkamera mit einer flüssigeren Bedienung als das günstigere Galaxy A37.
Für Falthandy-Fans: Das Galaxy Z Fold 8 bietet besonders viel Displayfläche, während sich das kompakte Galaxy Z Flip 8 zusammengeklappt besonders platzsparend transportieren lässt.
Testsieger:Samsung Galaxy S26 Ultra – das Beste!
Das Galaxy S26 Ultra sorgt derzeit für Aufsehen – Schuld daran ist das neuartige „Privacy Display“, das auf Wunsch den ganzen Bildschirm oder auch nur Teile davon (etwa Benachrichtigungsfenster oder PIN-Eingaben) vor den Blicken neugieriger Nebenstehender verbirgt. In dieser Form ist das weltweit einmalig.
Doch auch die übrige Technik kann sich sehen lassen: Das S26 Ultra (abgesehen von einem schnelleren Prozessor und schnellerem Laden) ähnelt in vielen Punkten Vorgänger S25 Ultra: Beide haben ein riesiges und superhelles OLED-Display (6,9 Zoll), eine 200-Megapixel-Hauptkamera, zwei zoomstarke Tele-Linsen und den Bildschirmstift S Pen. Der Prozessor ist nochmal ein Stück schneller geworden. Preis zum Veröffentlichungszeitpunkt: knapp 900 Euro.
Das S25 Ultra hat allerdings bei der Display-Qualität, etwa bei Farben und Entspiegelung, leichte Vorteile. Wer also kein Problem damit hat, dass Fremde oder Kollegen die eigenen WhatsApp-Nachrichten mitlesen, kann durchaus auch zum Vorgänger greifen – der derzeit auch noch deutlich günstiger (aktuell rund 80 Euro günstiger als das S26 Ultra) zu haben ist.
Geheimtipp in der Spitzenklasse:S25 Edge: Schlankes Titan-Samsung billig wie nie!
Wem die Ultra-Modelle zu groß und zu teuer sind, der hat mittlerweile eine erstaunlich preiswerte Alternative: das Samsung Galaxy S25 Edge. In ihm stecken der gleiche Prozessor und die gleiche 200-Megapixel-Hauptkamera wie im S25 Ultra, ebenso wie der Titanrahmen. Doch das Gehäuse ist extrem schlank und leicht – es ist das dünnste Samsung-Handy aller Zeiten!
Für die schlanke Bauweise muss man allerdings auf die Tele-Kamera(s) verzichten und mit einem um 20 Prozent kleineren Akku leben. Wer aber kein Supertele braucht und seinen Akku nie vor Tagesende leersaugt, sollte zugreifen – denn der Preis ist mittlerweile drastisch gefallen! Statt ursprünglich 1099 Euro kann man es mittlerweile schon für unter 550 Euro bekommen. Damit gehört es zu den günstigsten S-Modellen aktuell und schnitt im Test besser ab als die nochmal rund 50 Euro günstigere „billige“ S-Klasse, das S25 FE.
Preis-Leistungs-Sieger:Das Galaxy A37 – Preiskracher unter 250 Euro
Das Galaxy A37 5G ist der klare Preis-Leistungs-Sieger und schon für weniger als 250 Euro zu bekommen. Trotz seines günstigen Preises bietet es ein passables Arbeitstempo, ein sehr helles OLED-Display und eine verbesserte Kamera im Vergleich zum Vorgänger. Mit seinem 6,7-Zoll-Bildschirm ist es ideal für Videostreaming oder das Lesen ohne Brille. Außerdem ist das Gerät wasserfest. Gut: Es gibt eine Update-Garantie für große System-Updates bis 2032. Gegenüber den S-Modellen muss man bei A-Serie-Modellen grundsätzlich mit weniger Leistung bei Prozessor, Zoomfotos und KI-Funktionen rechnen.
Mittelklasse-Tipp:Galaxy A57 – Preisrutsch beim Bestseller
Das Galaxy A57 ist das beste Mittelklasse-Smartphone, das Samsung bislang veröffentlicht hat. Anders als beim Preis-Leistungs-Sieger A37, das bei App-Starts schon mal eine Gedenksekunden einlegt, waren im Test im Alltag hier keine störenden Verzögerungen zu spüren. Es bietet zudem eine etwas bessere Kamera und einen hochwertigeren Rahmen aus Aluminium. Es lohnt sich ein Preisvergleich mit dem A37: Das Galaxy A57 ist nur 60 bis 80 Euro teurer, aktuell oft schon für unter 320 Euro zu bekommen.
Zum Aufklappen:Das Galaxy Fold 8 ist ein Faltwunder
Angeblich bringt Apple im Herbst sein erstes Falthandy, das gerüchtehalber als „iPhone Ultra“ gehandelt wird. Doch Samsung ist den Kaliforniern zuvorgekommen und hat bereits jetzt mit dem Galaxy Fold 8 ein Falthandy in einem neuartig kompakten Format herausgebracht, das Apples künftigen Modell ähneln soll.
Das Fold 8 begeisterte sowohl im Test als auch im Labor: Es ist nicht ganz so hoch wie frühere Fold-Modelle von Samsung, dafür etwas breiter. So bietet es auch zugeklappt eine große Displayfläche (5,5 Zoll, aber im breiteren 16:10-Seitenverhältnis). Ausgeklappt offenbart sich ein üppiges 7,6 Zoll-Display. Dessen 4:3-Seitenverhältnis ist für Fotos, eBooks und Video (etwa auf YouTube) nahezu perfekt. Im Test war die Akkulaufzeit zudem besser als bei jedem anderen Fold und auch ohne separate Tele-Linse überzeugte die Foto-Qualität der Kamera sogar bis zu mittleren Zoom-Stufen. Einziger Haken: Mit einem Preis von knapp 2000 Euro ist es nicht ganz billig, wenn auch günstiger als das Fold 8 Ultra.
Starkes Klapp-Handy:Passt in jede Hosentasche: Galaxy Z Flip 8
Handliche Handys sind so gut wie ausgestorben. Eine Alternative sind die kleinen Smartphones der Flip-Reihe. Das beste ist das Galaxy Z Flip 8. Der Clou: Zugeklappt passt es in jede Hosentasche. Aufgeklappt aber gibt es ein großzügiges 6,9-Zoll-Display.
Besonders praktisch: Das große Außendisplay zeigt nicht nur Benachrichtigungen, sondern erlaubt auch das schnelle Beantworten von Nachrichten. Und es dient als Vorschau-Bildschirm für Selfie-Aufnahmen, die man dann statt mit der sonst üblichen Frontkamera mit der viel besseren Hauptkamera schießen kann. Ausgelöst wird dann einfach per Handgeste: Hand hochheben und Finger spreizen, dann startet der Timer für den Selbstauslöser.
So testen wir:Der Smartphone-Test im Labor
Jedes Smartphone muss den umfangreichen Test-Parcours im Labor durchlaufen. So lassen sich Herstellerangaben und Werbeversprechen überprüfen – damit am Ende klar wird, wie gut ein Smartphone in den Kern-Disziplinen wirklich ist.
Test der Akkulaufzeit
Mancher Akku-Test beschränkt sich darauf, ein vorgefertigtes Video durchlaufen zu lassen. Doch das ist nicht praxisnah, denn im Alltag werden Smartphones für alle möglichen Dinge genutzt. Daher hat das Labor ein Verfahren entwickelt, bei dem ein eigens programmierter Roboter die alltägliche Nutzung in vielen Situationen simuliert – vom Surfen über Telefonate bis hin zum Video-Dreh – bis der Akku leer ist. Auch die Ladegeschwindigkeit wird ermittelt. Den Ladestand ermittelt das Labor dabei nicht anhand der ungenauen Prozentanzeige, sondern mithilfe professioneller Messgeräte.
Kamera-Test im Fotostand
Die Kamera ist eine der wichtigsten Funktionen eines Smartphones: In der Qualität ersetzen gute Foto-Handys mittlerweile so gut wie jede Kompaktkamera und die Bilder können nach dem Knipsen direkt an Freunde und Bekannte weitergeschickt oder per Social Media gepostet werden. Zur Messung wird jedes Handy in den speziell konstruierten Fotostand eingespannt. Danach werden unzählige Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Zoom-Stufen erstellt. Die Auswertung erfolgt zum einen mithilfe von Analyse-Software und zum anderen auf Basis einer visuellen Bewertung durch erfahrene Tester im Vergleich zu Referenzaufnahmen.
Arbeits- und Bedientempo
Um zu testen, wie flüssig das Smartphone sich bedienen lässt und wie hoch das Arbeitstempo ist, werden verschiedene Tests kombiniert: Benchmark-Programme messen die CPU- und Grafikleistung, praxisorientiert wird die Reaktionszeit von Apps und die Dauer zum Öffnen von Dokumenten gemessen. Per Superzeitlupenkamera wird zudem die Reaktionszeit des Touchscreen ermittelt, also wie schnell eine Berührung verarbeitet wird.
Display-Qualität
In verschiedenen Tests werden Helligkeit, Farbdarstellung und Kontrast des Bildschirms gemessen. Da viele moderne Displays die Maximalhelligkeit nur bei „Reizung“ in heller Umgebung erreichen, wird dies per künstlicher Lichteinstrahlung simuliert.
Künstliche Intelligenz: Was ist wichtig?
Eine Stärke von Samsung-Handys ist spätestens seit Erscheinen des Galaxy S24-Serie die eingebaute Künstliche Intelligenz. Grundfunktionen wie Googles Suche nach eingekreisten Bildschirminhalten (Circle to Search) sowie einfache Bildbearbeitungen finden sich in jedem neueren Modell. In der S- und Z-Serie geht es aber deutlich darüber hinaus. Per längerem Druck auf die Einschalttaste startet auf allen Top-Geräten mit dem neuen OneUI 7.0 oder höher Googles Sprachassistent Gemini. Auf diesen Geräten kommt Gemini dabei in einer besonders leistungsfähigen Variante zum Einsatz, kann auch komplexe Anfragen beantworten und App-übergreifend auf Daten zugreifen („Suche eine Pizzeria, die heute Abend um 18 Uhr geöffnet ist, und sende den Termin per WhatsApp an Petra“) – im Test haperte es dabei zwar gelegentlich bei der Erkennung von Namen aus dem Adressbuch, doch die Funktionalität geht über die üblichen KI-Basisfunktionen hinaus. Hinzu kommen diverse Textfunktionen zum Zusammenfassen, Transkribieren, Umformulieren und Übersetzen. Zwei Stärken der KI auf Samsung-Handys: Fast alle Funktionen gibt es auch auf Deutsch. Und etliches klappt auch ohne Datenübertragung ins Internet.
Unser Fazit:Diese Samsung-Handys empfehlen wir
Wer nur das Beste vom Besten will, kommt um die Ultra-Serie nicht herum: Das Samsung Galaxy S26 Ultra und der Vorgänger S25 Ultra sind technisch absolute Spitze – welches man kauft, hängt auch davon ab, wie wichtig einem das Blickschutz-Display ist und wie groß das Budget ist. Einen günstigen Einstieg in die Premium-Welt der S-Serie erlauben das Galaxy S25 Edge und das Galaxy S25 FE. Für Einsteiger ist das Galaxy A37 klarer Preis-Leistungs-Sieger, wenn man auf KI-Extras, hohes Arbeitstempo und Zoom-Fotos verzichten kann. Und wer etwas Besonderes will, sollte einen Blick auf die Falthandys werfen. Für YouTube und als eReader ist das Fold 8 praktisch unschlagbar.
FAQ:Häufige Fragen zu Samsung-Smartphones
Wo werden Samsung-Handys hergestellt?
Samsung ist eine südkoreanische Firma, auch Entwicklung und Herstellung erfolgen größtenteils in Südkorea. Das Betriebssystem basiert auf Googles Android, das aber um eine eigene Oberfläche und Funktionen ergänzt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Samsung Galaxy A- und S-Serie?
Die Galaxy-A-Serie umfasst vor allem günstigere Geräte und Mittelklasse-Smartphones. Die S-Serie bildet dagegen Samsungs klassische Oberklasse und bietet leistungsstärkere Technik sowie umfangreichere Kamera- und KI-Funktionen.
Wie lange erhalten Samsung-Handys Updates?
Der Update-Zeitraum hängt vom jeweiligen Modell ab. Bei vielen aktuellen Samsung-Handys sieht Samsung einen langfristigen Software-Support vor. Beim Kauf sollte deshalb die konkrete Update-Garantie des gewünschten Modells berücksichtigt werden.
Lohnt sich ein Samsung-Falthandy?
Ein Falthandy kann sich lohnen, wenn das besondere Displayformat wichtig ist. Das Galaxy Z Fold 8 bietet aufgeklappt besonders viel Bildschirmfläche, während sich das Galaxy Z Flip 8 klein zusammenklappen lässt.
Lohnt sich ein Akkuwechsel bei einem älteren Samsung-Handy?
Das hängt hauptsächlich vom Zustand und Alter des Smartphones ab. Wenn das Gerät ansonsten noch den eigenen Anforderungen entspricht, kann ein Akkuwechsel sinnvoller sein als ein Neukauf. Bei sehr alten Geräten sollte zusätzlich berücksichtigt werden, wie lange sie noch Software- und Sicherheitsupdates erhalten.
Einzigartiges Blickschutz-Display Top-Kamera mit Dual-Tele Richtig flott S-Pen eingebaut Keine Sehr hohes Tempo Überragende Akkulaufzeit Großer, reflexionsarmer Bildschirm Bildschirmstift S Pen integriert Aufladen nicht sehr schnell Leicht und sehr dünn Starker Prozessor Sehr gute 200 MP-Hauptkamera Geringe Akku-Kapazität Ladetempo könnte schneller sein Display strahlt richtig hell Kamera macht gute Bilder – außer beim Zoomen Kleine 128-GB-Version hat zu wenig Arbeitsspeicher Prozessor etwas lahm Sehr helles Display Gute 50-MP-Hauptkamera Keine echte Tele-Linse Kein induktives Laden Starkes Display-Format für Fotos, Filme und mehr Schlank und federleicht Keine Tele-Kamera an Bord Staub kann eindringen Winzig klein zusammengeklappt Riesiges Display zum Aufklappen Geniale Selfies mit Außendisplay Kein Tele-Zoom Kein Staubschutz