Die Bundesliga ist zurück: Der Sport-Tag auf ntv.de am Samstag, den 10 Oktober 2026
Der Sport-Tag
"Dann hat man das fürs Leben": Kompany prophezeit neue Musiala-Stärke
Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist überzeugt davon, dass Jamal Musiala nach seiner neuerlichen Verletzung wieder zu alter Stärke finden wird. "Ich teile natürlich ein bisschen diese Geschichte mit Rückschlägen. Das hatte ich auch ganz oft in meiner Karriere. Und wenn man irgendwann die Kraft findet, um seinen Weg zurückzufinden auf Top-Niveau, dann bleibt das auch in dir. Das ist auch eine Stärke von Jamal", sagte Kompany vor dem Bundesliga-Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg.
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"Da sind die Niederländer im Jacuzzi gesessen"
Musiala hatte sich unmittelbar vor dem Anpfiff des ersten Länderspiels verletzt. Beim Aufwärmen für die Nations-League-Partie in den Niederlanden (1:1) erlitt er einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Am Donnerstag hatte der 23-Jährige eine erste Laufeinheit absolviert. In der vergangenen Saison war Musiala bereits mehrere Monate verletzt ausgefallen.
Kompany hofft deshalb, "dass er in den nächsten Jahren einfach wieder glücklich Fußball spielen kann. Ich glaube auch, dass es so sein wird. Wenn man einmal lernt, wie man zurückkommt aus diesen Momenten, dann hat man das fürs Leben. Jamal weiß, wie er sich zurückkämpfen muss", sagte der Bayern-Coach.
Schreck-Momente: Eishockeyhalle vor Spielstart evakuiert
Panik und Stress vor dem Anpfiff beim Eishockey-Zweitligaspiel in Dresden. Als eine Sirene aufheulte, wurde die Feuerwehr gerufen. "Wir haben eine technische Störung. Bitte verlassen Sie das Gebäude zügig, aber ohne Hast, auf den gekennzeichneten Fluchtwegen und begeben Sie sich ins Freie", lautete die vom Signalton eingeläutete Durchsage in der Joynext-Arena.
Die rund 3.000 Zuschauer verließen die Spielstätte in Dresden. Dann stellte sich um 19.41 Uhr heraus, dass es nur ein Fehlalarm war. Jubel brach unter den Fans aus. So war statt des ursprünglich geplanten Starts um 19.30 Uhr der DEL2-Partie zwischen den Dresdner Eislöwen und den Blue Devils Weiden erst um 20.00 Uhr Spielbeginn. Die Elbestädter gewannen das Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1)
Füllkrug konnte sich Jubel "nicht verkneifen"
Niclas Füllkrug hatte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte schon vor dem Anpfiff so eine Ahnung. "20.30 Uhr, Signal Iduna Park, da kommt der Champions-League-Fülle raus", sagte der Ex-Dortmunder nach seinem späten Tor beim 2:2 (0:0) von Werder Bremen beim BVB am Sky-Mikrofon und lachte, "es hat sich ein bisschen so angefühlt, eine ganz tolle Atmosphäre, ein tolles Stadion."
Eigentlich war sein Ex-Klub auf dem Weg zum fünften Sieg im fünften Bundesligaspiel, als Füllkrug in der Nachspielzeit noch ausglich - mit seinem allerersten Tor gegen die Borussia, das er ausgiebig feierte. Ganz anders als viele Profis, die sich bei Treffern gegen die alten Kollegen zurückhalten. "Den Jubel konnte ich mir nicht verkneifen", sagte er und erläuterte: "Ich mach das Tor ja für uns und nicht gegen sie." Er habe "den BVB sehr gern", betonte er, schaue "viele Spiele" und habe sich vor dem Anpfiff auch "kurz bei der Gelben Wand bedankt".