Die ganze Bundesliga ist betroffen: FC Bayern München schmiedet hintern den Kulissen angeblich spannenden Plan
Das berichtet Sport1. Demnach erarbeiten die Münchner Führungskräfte Strategien und Initiativen, die den übrigen deutschen Profivereinen zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert werden sollen. Ziel des Vorstoßes ist ein geschlossenes Auftreten auf den internationalen Zielmärkten, um den wachsenden Rückstand auf andere europäische Top-Ligen zu verringern. Ein zentraler Baustein der Überlegungen sieht vor, dass der FC Bayern auf Überseereisen künftig als Initiator und Gastgeber für Mini-Turniere unter Beteiligung anderer Bundesligisten fungieren könnte. Erste Hinweise auf eine Neuausrichtung gab Marketing-Vorstand Rouven Kasper bereits während der jüngsten Asien-Tournee des Klubs. "Wir müssen, glaube ich, auch mehr in die Situation kommen, dass wir als Speerspitze noch aktiver in die Bundesliga reindiskutieren und Themen anstoßen - nicht nur politisch, sondern gegebenenfalls einfach mit guten Ideen kommen, wie wir gemeinsam mit den anderen Klubs ins Ausland kommen können", erklärte er. Getty Images Bayern-Boss nahm Bundesliga-Konkurrenz zuletzt in die Pflicht Auch Präsident Herbert Hainer hatte die Konkurrenz aus der Bundesliga unlängst in die Pflicht genommen. "Wenn der FC Bayern vorangeht, dürfen die anderen nicht stehen bleiben. Internationalisierung ist kein Solo – die Liga muss mitziehen", betonte der 72-Jährige: "Es kann nicht sein, dass der FC Bayern den Wagen allein zieht, sondern wir brauchen hier eine deutlich aktivere Unterstützung der gesamten Bundesliga – nicht nur von einem oder zwei Vereinen, sondern von der ganzen Bundesliga“