Die große Regen-Frage: Neue Wetter-Prognose für NRW hat es in sich
wa.de NRW Die große Regen-Frage: Neue Wetter-Prognose für NRW hat es in sich Von: Hannah Decke Uns auf Google folgen Viele Menschen warten auf Regen. Ob die neue Wetter-Prognose für NRW Hoffnung macht, zeigt der Blick auf die kommenden Tage. Hamm – Nach den vielen heißen Tagen in Nordrhein-Westfalen stellen sich viele Menschen dieselbe Frage: Kommt endlich der erhoffte Regen oder setzt sich das trockene Sommerwetter weiter fort? Die aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liefert darauf eine recht klare Antwort und dürfte manche überraschen. Auch das zweite Augustwochenende war in NRW sommerlich warm bis heiß und trocken. Wer nun in der kommenden Woche auf einen flächendeckenden Regenwechsel hofft, wird laut DWD allerdings enttäuscht. Zwar zeigen sich am Montag, 10. August, zeitweise mehr Wolken, vor allem im Norden Nordrhein-Westfalens. Zudem seien lokal kurze Schauer möglich. Wann kommt der Wetterumschwung? Langfristiger Trend spricht gegen Regen Von einer ausgeprägten Regenlage kann jedoch keine Rede sein. Die Meteorologen erwarten weiterhin überwiegend trockenes Wetter. Gleichzeitig gehen die Temperaturen etwas zurück und erreichen noch 27 bis 31 Grad, im Hochsauerland etwa 24 Grad. Der Blick auf Dienstag und Mittwoch macht die Regen-Aussichten sogar noch schlechter. Nach Angaben des DWD wird es am Dienstag häufig sonnig oder heiter und komplett niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 28 Grad. Am Mittwoch setzt sich das freundliche Sommerwetter fort. Dann scheint verbreitet die Sonne, begleitet von trockenen Bedingungen in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Temperaturen legen sogar wieder zu und erreichen bis zu 32 Grad am Rhein. In Ostwestfalen werden rund 28 Grad erwartet. Auch die längerfristigen Aussichten deuten laut den verfügbaren Wetterdaten nicht auf eine nachhaltige Regenphase hin. Stattdessen zeigt sich in der neuen Woche ein überwiegend freundlicher, trockener und sommerlicher Wettercharakter. Die große Regen-Frage für NRW scheint damit vorerst beantwortet: Einzelne kurze Schauer sind zwar möglich, vor allem am Montag. Ein flächendeckender Wetterumschwung mit länger anhaltendem Regen zeichnet sich nach der aktuellen Prognose auch in der neuen Woche aber nicht ab. Ausbleibender Regen hat Folgen Dass sich derzeit keine längere Regenphase für Nordrhein-Westfalen abzeichnet, hat auch Auswirkungen auf die Wasserstände der Flüsse. Besonders am Rhein bewegen sich die Pegel weiterhin auf außergewöhnlich niedrigem Niveau. Zwar haben die Wasserstände zuletzt leicht zugelegt. Eine nachhaltige Entspannung ist dies jedoch noch lange nicht. Besonders deutlich wird die Lage in Emmerich: Dort liegt der Pegel seit Tagen im negativen Bereich. Der zuletzt gemessene Wert betrug minus zehn Zentimeter. Der Pegelschwimmer liegt dort bereits trocken, die Daten werden deshalb über eine Sonde erfasst.