DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,60 Pkt 21:00:00 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:00:00 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,92 % 63.381,29 Pkt 03:35:03 Gold -0,43 % 4.020,90 USD 04:27:51 Silber -1,36 % 53,60 USD 04:27:30 Brent -0,88 % 109,76 USD 04:26:37 WTI -0,90 % 100,84 USD 04:27:44 Bitcoin -0,28 % 79.781,94 USD 04:37:57 EUR/USD -0,37 % 1,11760 USD 04:37:44 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 04:37:59 EUR/CHF +0,03 % 0,92440 CHF 04:37:59 EUR/JPY +0,15 % 176,174 JPY 04:37:59

Die Suche nach Medikamenten und Impfungen

Allgemein

Bislang gibt es keine spezifischen Antiviralia gegen Hantaviren. Aus virologischer Sicht wären den Experten zufolge naheliegende Targets die virale RNA-Polymerase und Schritte des Viruseintritts beziehungsweise der Membranfusion. Beispielsweise Favipiravir, ein Wirkstoff, der als Grippemittel entwickelt wurde und während der Coronavirus-Pandemie immer mal wieder als Therapieoption gegen SARS-CoV-2 im Gespräch war, greife höchstwahrscheinlich an der RNA-Virus-Replikation an und zeige in Zellkultur- und Tiermodellen Aktivität gegen verschiedene Hantaviren (DOI: 10.1128/AAC.00886-13).

Als Problem sehen die Forschenden grundsätzlich das therapeutische Zeitfenster, da antivirale Wirkstoffe vermutlich schon sehr früh eingesetzt werden müssen, um die Virusvermehrung entscheidend zu beeinflussen. Bei bereits fortgeschrittener Erkrankung reiche eine reine Hemmung der Virusvermehrung vermutlich nicht mehr aus. Klinisch sei das aber nicht abschließend geklärt.

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