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Diehl Defence und BAE Systems wollen bei 127mm-Munition und Iris-T-Flugkörpern für den maritimen Einsatz kooperieren

Wirtschaft

Der deutsche Rüstungskonzern Diehl Defence und der britische Rüstungskonzern BAE Systems haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Schiffsbewaffnung unterzeichnet. Dies geht aus einer heutigen Mitteilung von Diehl Defence hervor. Demnach sei es das Ziel, die 127 mm-Munition (5 Inch) von Diehl Defence in die Mk-45-Schiffskanone von BAE Systems zu integrieren, sowie eine mögliche Integration des Lenkflugkörpers IRIS-T in BAE Systems-Startsysteme zu prüfen. Diehl Defence zufolge zielt die Kooperation sowohl auf den deutschen als auch internationalen Mark ab. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, werden die beiden Unternehmen im Rahmen dieser Zusammenarbeit die spezifisch technischen Integrationen untersuchen und vorantreiben. „Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf dem BAE Systems Mk 45 Mod 4 für den nationalen und internationalen Markt. Dieses Marinegeschütz soll mit der hochpräzisen und reichweitenstarken 127 mm-Munition (5 Inch) von Diehl Defence kombiniert werden“, so Diehl Defence. „Zudem intensivieren beide Parteien die Zusammenarbeit bei der möglichen Integration der Diehl Defence Lenkflugkörper IRIS-T in das Portfolio von BAE Systems für Startsysteme.“ Harald Buschek, CPO (Chief Programm Officer) von Diehl Defence, wird mit der Aussage zitiert: „Die partnerschaftliche Untersuchung dieser technischen Synergien ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen für die komplexen maritimen Verteidigungsanforderungen unserer Kunden zu entwickeln. Durch die Kombination unserer Systeme mit den Plattformen von BAE Systems können wir die Effektivität und Einsatzfähigkeit maritimer Verteidigungssysteme steigern.“ „Unsere Zusammenarbeit mit Diehl Defence baut auf dem Engagement von BAE Systems auf, die Bedürfnisse unserer Verbündeten durch starke strategische Partnerschaften vor Ort zu erfüllen. Wir investieren in mehr als nur militärische Ausrüstung; wir investieren in die deutsche Verteidigung und in das regionale Wirtschaftswachstum. Moderne Verteidigungssysteme zur See werden weiterhin eine entscheidende Rolle spielen. Durch die Bündelung unserer kampferprobten Fähigkeiten konzentrieren wir uns darauf, überlegene, integrierte Lösungen zu liefern, die den USA und ihren Verbündeten die bestmöglichen Fähigkeiten bieten“, ergänzt Jason Casciotti, Vizepräsident für Waffensysteme bei BAE Systems. Waldemar Geiger

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