DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:00:00 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,63 % 3.884,90 USD 21:59:59 Silber -5,86 % 49,14 USD 21:59:59 Brent -2,22 % 112,33 USD 21:59:57 WTI +0,93 % 102,95 USD 21:59:59 Bitcoin -0,18 % 77.064,38 USD 04:44:19 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Dienstag: 320 Millionen Dollar in Bitcoin erbeuet, Präsident Bukele verärgert

Wirtschaft

Ein Sicherheitsvorfall bei dem mit Bitcoin verbundenen Zahlungs- und Abwicklungsnetzwerk Liquid Network sorgt für Aufsehen. Ein „angeblicher White-Hat-Hacker“ hat mutmaßlich rund 4.000 der 4.200 in der Liquid-Federation-Wallet des Unternehmens verwahrten Bitcoins abgezogen. Der geschätzte Schaden: 320 Millionen US-Dollar. El Salvadors Präsident Nayib Bukele reagiert verärgert auf einen Zeitungsbericht und dementiert, dass die Kontrolle über die staatliche Bitcoin-Reserve in private Hände übergeben wurde. Und das Berliner Datenleck schlägt weiter hohe Wellen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Liquid Network ist 2018 von dem Blockchain-Technologieunternehmen Blockstream gegründet worden. Kryptobörsen nutzen das Netzwerk für schnellere Bitcoin-Transaktionen. Liquid Network gibt Liquid Bitcoin (L-BTC) gegen tatsächliche Bitcoin (BTC) aus, die dafür auf der Haupt-Blockchain gesperrt werden. Doch nun sorgt ein Sicherheitsvorfall für Aufregung. Ein „angeblicher White-Hat-Hacker“ hat laut dem Unternehmen rund 4.000 Bitcoin im Wert von rund 320 Millionen US-Dollar aus der Liquid-Federation-Wallet abgezogen. Der mutmaßliche Angreifer hat sich bereits gemeldet. Sicherheitsvorfall bei Liquid Network: 320 Millionen US-Dollar in Bitcoin weg

Gestern vor fünf Jahren erklärte El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Die Regierung Nayib Bukele versprach damals einen besseren Zugang zu Zahlungssystemen für Arme, leichtere Geldüberweisungen und mehr ausländische Investitionen. Nichts von alledem ist jedoch eingetreten. Auf Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF) gab das zentralamerikanische Land Anfang 2025 den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel wieder auf. Ein Medienbericht verkündete nun, die Regierung habe im Zuge einer IWF-Vereinbarung die gesamte Bitcoin-Reserve des Landes an einen privaten Betreiber übertragen. Bukele reagierte ungehalten. El Salvador: Präsident Bukele dementiert Übertragung von Bitcoin-Reserve

Der jüngste Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz hat sich zu einem Sicherheitsdebakel ausgewachsen und schlägt weiter hohe Wellen. Die mutmaßlich russischsprachige Ransomware-Gruppe Rhysida erpresste das Land um 30 Bitcoin im Wert von rund zwei Millionen Euro. Nach Ablauf des Ultimatums veröffentlichte die Gruppe ein erstes großes Datenpaket im Darknet. Nun haben die Cyberkriminellen ein zweites Datenpaket veröffentlicht, KI soll helfen herauszufinden, welche Daten aus der Veröffentlichung besonders brisant sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derweil vor einer neuen Angriffskampagne und erklärt den ersten Angriffsvektor auf Berliner Behörden

Der US-Fahrdienstvermittler Uber plant eine umfassende weltweite Umstrukturierung mit einem stärkeren Fokus auf das Robotaxi-Geschäft. Das kündigte Uber-CEO Dara Khosrowshahi in der vergangenen Woche an und will weltweit rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen. Man wolle Hierarchien abbauen, Teamstrukturen vereinfachen und die Belegschaft stärker an ausgewählten Standorten bündeln, hieß es. Der afrikanische Markt verliert dabei an Gewicht. In Nigeria und Uganda hat Uber den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. In Nigeria ruft das die Wettbewerbsbehörde auf den Plan. Uber in Afrika in Schwierigkeiten

Die EU-Kommission debattiert eine stufenweise Verschärfung der Vorschriften für den Utility Factor (UF) von Plug-in-Hybridfahrzeugen. Seit 2025 gilt ein reduzierter Utility Factor; ab 2027 soll Stufe 2 folgen und den angenommenen Elektroanteil auf rund 30 bis 34 Prozent senken. Diese zweite Stufe aber steht unter massivem politischem Druck. Der europäische Herstellerverband ACEA fordert die ersatzlose Streichung der geplanten UF-Verschärfung. Der EU-Rat diskutiert das Thema Mitte Oktober. Vor dem Hintergrund einer möglichen Verschärfung der Vorschriften für den Utility Factor (UF) hat eine Umweltorganisation nun eine auf EU-Realfahrdaten basierende Analyse veröffentlicht. Und die zeigt: Plug-in-Hybride emittieren sechsmal mehr CO₂ im Alltag als offiziell angegeben

Auch noch wichtig:

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Audi stellt mit dem A2 e-tron seinen sparsamsten Stromer vor: 12,8 kWh/100 km, LFP-Batterie und bis zu 500 km Reichweite. Gebaut wird er in Ingolstadt. Audi lässt den A2 als effizientes Elektroauto wiederaufleben

Eine konsolidierte Klageschrift bündelt 13 Verfahren in den Vereinigten Staaten, die sich gegen Metas KI-Brillen richten und bezieht nun auch die Menschen ein, die gefilmt werden. 13 US-Klagen gegen Meta-Brillen: Nun geht es auch um Menschen vor der Kamera

KI-Agenten verschicken anscheinend eigenständig E-Mails an KI-Wissenschaftler, um über ihre Forschungsarbeiten zu diskutieren oder ihre Dienste anzubieten. KI-Agenten schreiben anscheinend eigenständig E-Mails an Forscher

Eine GPS-Karte am Lenker, die auch bei praller Sonne ablesbar ist, verspricht das Projekt OpenTrailPaper, das auf einem E-Ink-Display für rund 90 Euro basiert. Offline-Karten auf E-Ink: Fahrradnavi als Open-Source-Projekt

Die Bundesländer wollen der Glücksspielbehörde GGL weitgehende Netzsperren erlauben. Doch Gerichte bescheinigen der Behörde ein strukturelles Vollzugsdefizit. Verwaltungsgericht Halle stoppt GGL-Verfügungen zu IP-Sperren

Eine Markdown-Datei reicht dem Tool Blume, um eine komplette HTML-Dokumentation mit Navigation, Suche und MCP-Anbindung zu erstellen. Blume erstellt komplette Dokus im Web aus einer Markdown-Datei

Die Polizei sucht weiter nach dem Verdächtigen hinter den Sabotage-Aktionen am Stromnetz. Die Fahndung läuft mit großem Aufwand. Suche nach 48-Jährigem wegen Strom-Sabotage läuft weiter

Das Volkswagen-Werk in Osnabrück soll nach dem Ende der Auto-Produktion für Rüstungs- und Verteidigungsproduktion genutzt werden. Sein Verkauf ist geplant. Rüstung statt Auto: VW plant Werk Osnabrück an Investor zu verkaufen

WhatsApp soll es künftig ermöglichen, mit Personen zu telefonieren und zu schreiben, die selbst gar keinen Account haben. Dafür arbeitet das Unternehmen an mehreren Neuerungen. WhatsApp: Personen ohne eigenen Account können bald über den Dienst telefonieren

Microsoft verschärft die Regeln für alte Exchange-Server: In Hybridumgebungen drohen Drosselung und blockierte E-Mails. Microsoft bremst alte Exchange-Server aus

Mehr als 6.800 Handys wurden seit 2022 in NRW-Gefängnissen entdeckt. Ein Bericht für den Landtag zeigt, wo besonders viele Geräte auftauchen. NRW-Gefängnisse: Tausende illegale Handys bei Häftlingen gefunden

Seit Monaten geistert der Begriff „iPhone Ultra“ für Apples erstes faltbares Smartphone durch die Gerüchteküche. Nun wird ein zweiter Name ins Spiel gebracht. Erstes faltbares iPhone: Neue Namensfragen und Hardware-Defizite

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