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Diese Doku versteckt die ARD in ihrer Mediathek

Unterhaltung

Seit mehr als 30 Jahren zählt der KitKatClub zu den bekanntesten Adressen der internationalen Clubszene. Besucher aus aller Welt kommen nach Berlin, um die Mischung aus Techno, Fetisch und sexpositiver Clubkultur zu erleben. Die strenge Auswahl am Eingang und der Schutz der Privatsphäre gehören dabei zum Konzept. Fotos und Videos sind im Inneren normalerweise tabu. Umso ungewöhnlicher ist die neue ARD-Produktion: Für „One Night at KitKat“ durfte ein Filmteam direkt im Club drehen und Besucher sowie Menschen hinter den Kulissen begleiten. Die Dokumentation verspricht damit einen Einblick in eine Welt, die Außenstehenden sonst weitgehend verborgen bleibt.

Mehr als nur eine Partynacht

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten verschiedener Protagonisten. Zu ihnen gehören KitKat-DJ Don Basti und seine Freundin Nora, die über persönliche Krisen, ihr Körpergefühl und den Weg zu mehr Selbstsicherheit sprechen. Auch Megan kommt zu Wort. Die frühere Köchin arbeitet heute als Domina und berichtet über sexuelle Selbstbestimmung. Gleichzeitig thematisiert die Doku Grenzüberschreitungen und die Frage, wie persönliche Freiheit und Sicherheit miteinander vereinbart werden können. Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Respekt spielen dabei eine wichtige Rolle.

Start in der ARD-Mediathek

Gedreht wurde während der bekannten KitKat-Nacht am Samstag. Die Regisseure Mohsen Najafimehri und Diba Darbari wollen den Club und seine Besucher möglichst vielschichtig zeigen – ohne die Szene zu bewerten oder einen voyeuristischen Blick zu erzeugen. Wegen Nacktheit und sexueller Inhalte ist „One Night at KitKat“ ab 16 Jahren freigegeben. Die Dokumentation startet am 30. September 2026 in der ARD Mediathek. Am 8. Oktober 2026 um 22.55 Uhr läuft sie außerdem bei 3sat – und ermöglicht einen seltenen Blick hinter eine der bekanntesten Clubtüren Berlins.

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