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Diese Filiale wird Ende August geschlossen

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Supermarkt-Insolvenz: Jetzt steht fest – diese Filiale wird Ende August geschlossen

Von: Julian Baumann

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Trotz der guten Nachricht, dass ein Großteil der Feneberg-Filialen erhalten bleiben soll, gilt das eben nicht für alle. Ein Markt schließt Ende August.

Kempten – Die Supermarktkette Feneberg Lebensmittel GmbH mit Hauptsitz in Kempten im Allgäu (Bayern) befindet sich seit Anfang des Jahres in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Erst vor etwa einem Monat kam die erfreuliche Nachricht, dass im Zuge von Übernahmen „ein wesentlicher Teil“ der 72 Filialen in Süddeutschland weiterbetrieben werden soll. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings, dass auch Standorte geschlossen werden. Dazu zählt auch eine Filiale im baden-württembergischen Landkreis Ravensburg.

Der ehemalige Edeka-Belieferer Feneberg betreibt Filialen in Bayerisch-Schwaben, Oberschwaben, in Teilen von Oberbayern und auch in den österreichischen Alpen. Anfang Juli wurde verkündet, dass ein Teil der Filialen von Rewe unter eigenem Namen und ein anderer von der LEH-Allgäu GmbH unter dem bisherigen Namen Feneberg weitergeführt werden soll. Dieser Deal ist noch nicht finalisiert. Für den Standort Baindt (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) in Oberschwaben gibt es aber keine Rettung.

Letzter Verkaufstag am Feneberg-Standort Baindt ist der 29. August

Wie das Wochenblatt berichtet, stellt die Feneberg Lebensmittel GmbH den Betrieb der Filiale Baindt Ende August ein. Das hat auch die Supermarktkette selbst bestätigt. „Der letzte Verkaufstag des Feneberg-Marktes in Baindt ist Samstag, der 29. August 2026“, teilte eine Sprecherin mit. Der Standort umfasst neben der eigentlichen Supermarkt-Filiale eine Bäckerei, eine Metzgerei, eine Poststation und eine E-Schnellladesäule. Ob es in den Räumlichkeiten einen Nachfolger geben wird, steht nicht fest.

Dass im Zuge der Feneberg-Insolvenz Filialen geschlossen werden, hatte zu Beginn des Jahres bereits eine Gewerkschafterin betont. Verdi werde „um jeden Arbeitsplatz kämpfen“, erklärte Manuela Karn, die Bezirksgeschäftsführerin im Bezirk Allgäu, im Januar. „Ich bin mir aber sicher, dass es Filialschließungen geben wird.“ Nun steht fest, dass Baindt eine dieser Filialen sein wird, auch wenn zumindest noch die Hoffnung auf eine Nachfolge-Lösung besteht.

Feneberg-Insolvenz: Großteil der Filialen und der Mitarbeiter soll gerettet werden

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