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Diesel und E10: Nächster Spritpreis-Schock an der Tankstelle

Wirtschaft

Neuer Sprung

Spritpreise steigen wieder stark

Von t-online, ccn

12.09.2026 - 16:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Erneuter Preissprung: Am Samstag sind Benzin und Diesel spürbar teurer geworden. Hintergrund ist wohl auch eine Blockade-Drohung der Huthi-Miliz.

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind am Samstagmittag deutlich gestiegen. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung verteuerte sich Diesel gegen 12 Uhr im bundesweiten Durchschnitt um rund 20 Cent je Liter auf etwa 2,56 Euro. Auch die Preise für Superbenzin stiegen dem Bericht zufolge.

"Bild" bringt die Entwicklung mit der angespannten Lage an der Meerenge Bab al-Mandab in Verbindung. Die Meerenge zwischen Jemen und dem afrikanischen Kontinent ist eine wichtige Route für den Schiffsverkehr zwischen Europa und Asien. Die Huthi-Miliz droht dem Bericht zufolge mit einer dauerhaften Blockade. Sollten Schiffe die Meerenge meiden müssen, wäre eine deutlich längere Route um das Kap der Guten Hoffnung und damit um Afrika notwendig. Das könnte die Transportkosten erhöhen.

Das sind die Top-Fragen des Tages:

Nach Darstellung der Zeitung reagierten die Mineralölunternehmen bereits auf mögliche höhere Kosten, obwohl der Preis für die Rohölsorte Brent am Samstag nicht im Börsenhandel ermittelt wird. Am Samstag seien die Preise nach 12 Uhr zunächst auf dem höheren Niveau geblieben. Im Laufe des Nachmittags fallen sie für gewöhnlich wieder.

Wann sollte man jetzt tanken?

Wer ohnehin tanken muss, sollte möglichst die Zeit vor 12 Uhr nutzen. Denn Tankstellen dürfen seit April ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen. Deshalb sind die Kraftstoffpreise zwischen 11 und 12 Uhr in der Regel am niedrigsten. Ob sie in den kommenden Tagen weiter steigen oder wieder nachgeben, lässt sich nicht verlässlich vorhersagen.

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