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Dieser Siemens-Backofen merkt sich Rezepte | Ifa 2026 News

Wirtschaft

Neuheiten von der Ifa

Miele bringt Erfolgsprodukt zurück

Von t-online, sha, mho

Aktualisiert am 02.09.2026 - 13:24 UhrLesedauer: 5 Min.

Vom 4. bis zum 8. September kann sich jeder auf der Technikmesse Ifa in Berlin innovative Produkte anschauen. t-online sammelt vorab die spannendsten Neuheiten für Sie.

Am Freitag öffnet die Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin ihre Türen. Auf dem Messegelände am Funkturm präsentieren knapp 2.000 Aussteller ihre Innovationen und neuesten Technologietrends.

Dabei steht die Messe vor besonderen Herausforderungen. Nach einem für die Hersteller von Haushaltselektronik schwierigen ersten Halbjahr soll die Technikmesse der Branche neuen Schwung verleihen. Die Aufgabe der Ifa sei es, in diesem schwierigen Umfeld den Fokus auf die Branche zu lenken und die Menschen wieder stärker zum Kauf von Elektronikprodukten zu motivieren, sagte Ifa-Chef Leif Lindner.

Doch gelingt das der Messe? t-online ist für Sie vor Ort und hält Ausschau nach den spannendsten technischen Highlights, die auf und abseits der Messe vorgestellt werden. Unser Überblick:

Acer: Notebook lässt sich ohne Werkzeug öffnen

Der taiwanische Hersteller Acer bringt eine hundertjährige Traditionsmarke zurück . Darüber hinaus zeigt das Unternehmen auf der Ifa zahlreiche neue Notebooks. Beim 16-Zoll-Gerät Vero 16 lässt sich das Gehäuse ohne Werkzeug öffnen: Eine Verriegelung an der Unterseite gibt den Weg ins Innere frei, eine in das Gehäuse eingravierte Anleitung erklärt die einzelnen Schritte. Akku und SSD-Speicher können Nutzer laut Acer selbst austauschen.

Auch Reparaturen sollen leichter fallen. Die Abdeckungen der seitlichen Anschlüsse lassen sich einzeln abnehmen, sodass nach Herstellerangaben nicht das gesamte Gehäuse zerlegt werden muss. Das äußere Scharnier ist ebenfalls lösbar. Zudem sei das Gerät darauf ausgelegt, Prozessor-Upgrades über mindestens zwei Generationen zu unterstützen. Wie das technisch funktionieren soll, teilt Acer nicht mit. Im Vero 16 arbeiten Prozessoren von Intel, dazu kommen bis zu 32 GB Arbeitsspeicher und bis zu 512 GB Speicherplatz. Das Notebook wiegt 1,56 Kilogramm.

Daneben zeigt Acer zwei Geräte der Swift-Reihe. Das Swift Blade 14 hat einen 14 Zoll großen Bildschirm, ist 799 Gramm leicht und 12,9 Millimeter dünn. Sein Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung und Carbonfaser. Käufer haben die Wahl zwischen drei Bildschirmen: zwei OLED-Varianten und einem günstigeren LCD. Im Gerät stecken 12 GB Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB Speicherplatz.

Wer das Swift Blade 14 kauft, muss mit drei USB-C-Anschlüssen auskommen. Ältere USB-Stecker, ein HDMI-Anschluss oder ein Kartenleser fehlen, dafür ist ein Adapter nötig. Auch beim Funk verbaut Acer mit Wi-Fi 6 nicht den aktuellen Standard.

Das Swift Air 16 wiegt 1,5 Kilogramm und hat einen 16 Zoll großen Bildschirm, wahlweise mit Touchfunktion. Das Gehäuse ist aus Aluminium. Der Akku soll sich in einer halben Stunde zur Hälfte aufladen lassen, dazu verbaut Acer vier Lautsprecher und eine beleuchtete Tastatur. Beide Swift-Modelle arbeiten wie das Vero 16 mit Windows 11. Alle drei Notebooks sollen im Dezember in den Handel kommen, Preise nennt Acer noch nicht.

Bosch: Nass-Trocken-Sauger mit großem Akku

Der Hausgerätehersteller Bosch macht den Auftakt auf der diesjährigen Ifa. Das Unternehmen zeigt auf der Messe seinen Nass-Trocken-Sauger OneFlow. Das Gerät soll Saugen und Wischen in einem Arbeitsschritt erledigen und dabei bis zu 150 Quadratmeter Bodenfläche mit einer Akkuladung reinigen können. Die maximale Laufzeit gibt Bosch mit 40 Minuten an.

Der OneFlow verfügt über eine Saugleistung von bis zu 24.000 Pascal (Pa) und soll neben Staub auch Flüssigkeiten und eingetrockneten Schmutz aufnehmen. Ein System soll zudem verhindern, dass sich Haare in der Düse verfangen. Das Gerät kann flach auf den Boden gelegt werden und ist dann 13 Zentimeter hoch. So soll es auch unter Möbeln reinigen können.

Nach dem Einsatz übernimmt der OneFlow einen Teil der Reinigung selbst. In der Ladestation wird die Wischrolle mit bis zu 70 Grad heißem Wasser gereinigt und anschließend mit bis zu 75 Grad heißer Luft getrocknet. Dafür stehen ein schneller Modus mit rund fünf Minuten und ein leiser Modus mit etwa 20 Minuten zur Verfügung.

Ein Sensor erkennt den Verschmutzungsgrad des Bodens und passt Wassermenge, Saugleistung und Drehzahl der Wischrolle automatisch an. Ein Ring am Griff zeigt zudem an, wie sauber der Boden ist. Bei den teureren Modellen der Serie 6 wird auch das Reinigungsmittel automatisch dosiert.

Der OneFlow kommt noch im September in zwei Varianten auf den Markt, die sich in der Ausstattung unterscheiden. Die Serie 4 mit Bewegungsunterstützung vorwärts kostet laut Bosch 599 Euro, für die Serie 6 mit Bewegungsunterstützung vorwärts und rückwärts sowie automatischer Reinigungsmitteldosierung veranschlagt das Unternehmen 679 Euro.

Siemens: Backofen soll sich Gerichte merken

Siemens zeigt neben dem EQ600 iAroma genannten Kaffeevollautomaten, der sich per Spracheingabe über Alexa+ bedienen lässt, verbesserte Funktionen für seinen Backofen iQ700. Das Gerät soll laut Hersteller mittlerweile mehr als einhundert Gerichte automatisch erkennen und passende Einstellungen vorschlagen.

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Besitzer des Backofens sollen jetzt auch eigene Lieblingsrezepte anlegen können. Als Beispiel nennt Siemens den "Apfelkuchen nach Omas Art" oder den Sonntagsbraten. Der Ofen merke sich diese Favoriten und starte beim nächsten Mal automatisch die richtige Zubereitung.

Siemens hatte den iQ700 erstmals 2022 vorgestellt. In den Backofen sind zahlreiche Funktionen eingebaut, die mit Künstlicher Intelligenz verknüpft sind. Ein Bräunungssensor etwa erkennt, wann die Frühstücksbrötchen fertig sind. Wer zwischendurch einen Blick auf die Brötchen haben möchte, kann dank Backofenkamera über die Handy-App jederzeit einen Blick in das Ofeninnere werfen.

Miele: Kochfelder kommen in neuen Farben auf den Markt

Miele zeigt auf der Ifa seine geänderten Kochfelder und Dunstabzugshauben. Neu ist unter anderem die Farbe "Pearlbeige", die künftig für bestimmte Kochfelder erhältlich ist. Auch mattschwarze Oberflächen werden auf weitere Kochfelder und Dunstabzugslösungen ausgeweitet.

Bei den Kochfeldern setzt Miele zudem auf intelligente Unterstützung. Das System M Sense soll die Leistung des Induktionskochfelds automatisch an den jeweiligen Kochvorgang anpassen. Dafür kommunizieren Kochgeschirr und Kochfeld miteinander. In das Kochgeschirr integrierte Sensoren messen dabei die Temperatur.

Neu ist außerdem ein 60 Zentimeter breites Kochfeld mit integriertem Dunstabzug. Die 2-in-1-Lösung KMDA 5649 kommt im Oktober 2026 auf den Markt und wird auch in Mattschwarz angeboten. Für größere Kochfelder mit integriertem Dunstabzug soll M Sense ab Mai 2027 verfügbar sein.

Eine weitere Neuerung: Miele bringt seine Gas-auf-Glas-Kochfelder zurück. Die Geräte verbinden Gasflammen mit einer Glasoberfläche und sollen ab Dezember 2026 in 60, 80 und 90 Zentimetern Breite erhältlich sein.

Beim Dunstabzug erweitert Miele das Angebot ebenfalls. Eine aus der Arbeitsplatte herausfahrbare sogenannte Downdraft-Haube wird künftig in Mattschwarz angeboten. Neue Lüfterbausteine sollen sich zudem flexibler in Ober- und Unterschränke integrieren lassen. Hinzu kommen Glaspaneelhauben, die im ausgeschalteten Zustand nahezu unsichtbar in den Oberschrank integriert sind.

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