DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,04 % 4.098,60 USD 22:59:54 Silber -1,77 % 57,78 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +3,84 % 86,80 USD 22:59:59 Bitcoin +0,11 % 62.890,08 USD 03:19:44 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Dieses bekannte Vitamin hilft dabei, toxische Proteine ​​zu reduzieren, die die Alzheimer-Krankheit verursachen.

Gesundheit

Vitamin D ist seit langem als essentielles Mikronährstoff bekannt, der zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet, von der Stärkung des Immunsystems bis zur Vorbeugung vieler gefährlicher Krankheiten. Obwohl der Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel bei älteren Erwachsenen und dem Risiko eines Gedächtnisverlusts in zahlreichen früheren Studien dokumentiert wurde, haben Wissenschaftler immer wieder die Fähigkeit dieses Nährstoffs in Frage gestellt, das Gehirn auch im mittleren Alter zu schützen. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Neurology Open Access veröffentlicht wurde, liefert eine vielversprechende Antwort auf diese Frage. Experten haben erstmals herausgefunden, dass Menschen mit einem gesunden Vitamin-D-Spiegel im mittleren Lebensalter im Alter deutlich geringere Tau-Protein-Ablagerungen aufweisen. Wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass Tau das toxische Protein ist, das im Gehirn abnorme Plaques bildet und ein wichtiger Biomarker für die Alzheimer-Krankheit ist. Dr. Emer McGrath, Neurologin an der Universität Galway (Irland) und Hauptautorin der Studie, glaubt, dass der Vitamin-D-Spiegel im mittleren Lebensalter in Zukunft ein entscheidender Faktor für den Schutz der Gehirngesundheit sein könnte. McGrath betonte außerdem, dass sich die meisten früheren Untersuchungen auf Personen über 70 konzentrierten, dieser neue Bericht jedoch zu den wenigen Studien gehöre, die jüngere Probanden mit einem Durchschnittsalter von rund 39 Jahren untersuchten. Um zu diesem Schluss zu gelangen, analysierte das Forschungsteam medizinische Daten von 793 Männern und Frauen, die an der renommierten Framingham-Herzstudie in den Vereinigten Staaten teilnahmen. Alle Teilnehmer zeigten anfänglich keine Anzeichen einer Gedächtnisstörung. Ihre Vitamin-D-Blutwerte wurden im Durchschnittsalter von 39 Jahren präzise gemessen. Nach einer Nachbeobachtungszeit von etwa 16 Jahren unterzogen sich rund 430 Personen dieser Gruppe weiteren Positronen-Emissions-Tomographie-Untersuchungen (PET) des Gehirns. Dieses fortschrittliche Bildgebungsverfahren ermöglicht es Ärzten, das Vorhandensein zweier Arten von toxischen Proteinablagerungen zu beurteilen, die direkt mit Alzheimer in Verbindung stehen: Tau und Amyloid-beta. Die Analyse ergab einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Proteinen. Während für Amyloid-Beta keine Korrelation gefunden wurde, deuteten die Daten darauf hin, dass Personen mit höheren Vitamin-D-Spiegeln zu Beginn der Studie nach 16 Jahren tendenziell signifikant weniger Tau-Protein ansammelten. Die Autoren behaupten, dies sei die weltweit erste Studie, die den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel im Blut und neurobildgebenden Markern des präklinischen Stadiums der Demenz untersucht.

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