DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Dieses Lebensmittel senkt Darmkrebs

Allgemein

Startseite Wissen Laut Studie: Alltägliches Lebensmittel kann das Darmkrebs-Risiko um bis zu 50 Prozent senken Von: Veronika Arnold Uns auf Google folgen Ein bestimmtes Lebensmittel täglich - und das Darmkrebs-Risiko sinkt um die Hälfte? Eine neue US-Studie liefert bemerkenswerte Zahlen, die Mediziner aufhorchen lassen. Taichung – Dass Joghurt gut für die Darmflora ist, dürfte für die meisten Menschen wenig überraschend sein. Wer regelmäßig Joghurt isst, Probiotika schluckt oder auf präbiotische Lebensmittel setzt, erkrankt zudem aber auch deutlich seltener an Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschern der Chung Shan Medical University in Taiwan, die im Nature-Fachjournal Nutrition & Diabetes erschienen ist. Die Wissenschaftler Chi-Wei Tu und Hui-Ling Wang werteten Daten von 9.405 US-Amerikanern im Alter ab 50 Jahren aus – alle Teilnehmer des landesweiten Ernährungs- und Gesundheitssurveys NHANES, der zwischen 2001 und 2020 durchgeführt wurde. Darmkrebs: Zweite Studie bestätigt: Joghurt schützt besonders den Dickdarm Das Ergebnis ist eindeutig: Wer Joghurt, Probiotika oder Präbiotika konsumiert, hat laut News-Medical.net rund 50 Prozent geringere Chancen, an Darmkrebs zu erkranken – verglichen mit Menschen, die diese Produkte nicht zu sich nehmen. Unter den Konsumenten lag die Darmkrebs-Rate bei 1,2 Prozent, bei den Nicht-Konsumenten bei 2,1 Prozent. Besonders jüngere Menschen erkranken immer häufiger an Darmkrebs, wie Daten aus den Krebsregistern zeigen. Eine weitere Analyse, die bereits im März auf ScienceDirect veröffentlicht wurde, kommt zu einem ähnlichen Schluss: Joghurtkonsum ist mit einem 20 bis 40 Prozent niedrigeren Darmkrebs-Risiko verbunden – vor allem bei Tumoren im oberen Dickdarm, in denen das Darmbakterium Bifidobacterium besonders häufig vorkommt. Genau dieses Bakterium steckt in großen Mengen in handelsüblichem Joghurt. Mögliche Ursachen für Darmkrebs wurden kürzlich in einer Studie identifiziert. Darmkrebs-Risiko: Warum Joghurt & Co. schützend wirken könnten Joghurt enthält lebende Bakterienkulturen wie Lactobacillus und Bifidobacterium, die das Gleichgewicht im Darm fördern, Entzündungen dämpfen und die Darmbarriere stärken können. Präbiotika – also unverdauliche Ballaststoffe aus Lebensmitteln wie Bananen, Zwiebeln oder Knoblauch – dienen diesen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Probiotika wiederum sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge positive Effekte auf die Darmgesundheit entfalten. All diese Stoffe beeinflussen die Zusammensetzung des Darmmikrobioms – und ein gesundes Mikrobiom gilt als möglicher Schutzfaktor gegen Darmkrebs. Beide Studien liefern zwar beeindruckende Zahlen, können aber keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung beweisen. Die taiwanesische Studie ist eine Querschnittsstudie – sie kann nicht ausschließen, dass Menschen, die Joghurt und Probiotika konsumieren, generell gesünder leben. Zudem basieren Angaben zu Ernährung und Krebsdiagnose auf Selbstauskünften der Teilnehmer. Die Autoren fordern daher weitere Langzeitstudien, um die Befunde zu bestätigen und konkrete Ernährungsempfehlungen ableiten zu können. (Quellen: Nature-Fachjournal Nutrition & Diabetes, News-Medical.net, ScienceDirect) (va)

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