Diskriminierung: Nigeria fliegt fast 1.500 Staatsangehörige aus Südafrika aus
Nigeria hat nach einer Reihe fremdenfeindlicher Angriffe fast 1.500 seiner Bürger aus Südafrika geholt. Insgesamt seien 1.490 Menschen auf eigenen Wunsch ausgeflogen worden, teilte das nigerianische Außenministerium mit. Der letzte von fünf Evakuierungsflügen mit 305 Rückkehrern sei am Mittwoch in Lagos gelandet. Trotz enger bilateraler Beziehungen zu Südafrika sei die Haltung Nigerias klar, sagte ein Sprecher: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt seien inakzeptabel. Zuvor ist es in Südafrika mehrfach zu gewaltsamen Übergriffen auf Ausländer gekommen. Nigeria hatte den Tod von zwei seiner Staatsbürger bekannt gegeben, von denen einer bei einem Polizeiverhör gestorben sein soll. Die nigerianische Regierung drohte daraufhin mit nicht näher benannten Maßnahmen, sollten die Angriffe anhalten.