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DLSS 5: Modder überschlagen sich nach Leak mit neuen Spielen

Technologie

Dank der Spieldateien von NBA 2K27 ist DLSS 5 mit Neural Rendering seit Kurzem schon vor dem offiziellen Release in Form einer maßgeblichen Programmbibliothek des KI-Features zugänglich und funktionierte kurze Zeit später schon in Control. Weniger als einen Tag später taucht die experimentelle Implementierung dank fleißiger Modder schon für mehr als ein Dutzend weitere Spiele auf.

Zu den neuen Vertretern zählen Cyberpunk 2077, Red Dead Redemption 2, The Last of Us Part 2 Remastered, Assassin’s Creed Black Flag Resynced, Hogwarts Legacy und Black Myth: Wukong. Außerdem sind entsprechende Umsetzungen für Wuchang: Fallen Feathers, Starfield, Counter-Strike, Senua’s Saga: Hellblade 2, GTA 5, Metal Gear Solid Delta: Snake Eater, Monster Hunter Wilds und Silent Hill 2 im Umlauf.

DLSS 5: Uneinheitliche Ergebnisse und Performance-Problem

Über das sonst für Reshades genutzte Modding-Framework RenoDX ist es laut Videocardz gelungen, die Bibliothek an bestehende Rendering-Pipelines der Spiele anzubinden, ohne dass die Spieleentwickler offizielle DLSS-5-Unterstützung bereitgestellt haben. Die aktuelle Implementierung lässt sich daher auf Spiele anwenden, die ursprünglich nicht mit Blick auf eine DLSS-5-Integration entwickelt wurden - das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Die offizielle Implementierung von Nvidia soll Entwicklern Einstellungsmöglichkeiten für Intensität, Farbkorrektur und Co. bieten, weswegen die aktuellen Ergebnisse sich nicht zwangsläufig mit einer offiziellen bzw. finalen Implementierung decken.

Bildergalerie

Problematisch soll indes aktuell noch die Performance sein: Zum Beispiel soll ein Test mit Cyberpunk 2077 auf einer RTX 5070 zeigen, wie ressourcenintensiv die aktuelle Implementierung sein kann. Bei 1440p-Auflösung sank bei der Rasterleistung nach Aktivierung von DLSS 5 die Bildrate von 138 auf 68 Fps. Raytracing Ultra fiel von 111 auf 55 Fps, während Pathtracing von 71 auf 45 Fps absank. Das folgende Video wurde derweil mit einer RTX 5080 angefertigt:

Auch wird berichtet, dass das wiederholte Ein- und Ausschalten von DLSS 5 offenbar jedes Mal etwa 1 GiB an VRAM-Auslastung hinzufügte, was allerdings auch ein RenoDX-Fehler statt ein Problem mit DLSS 5 selbst sein könnte. Zudem kann RenoDX mittels Reshade das DLSS-5-Ergebnis auch zusätzlich optisch beeinflussen. Auch das muss beachtet werden. PCGH rät dazu, eine offizielle Veröffentlichung von Nvidia und Benchmarks von Techmedien mit langjähriger Erfahrung abzuwarten.

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