Donald Trump: Flugabwehr schützt ihn beim Golfen vor Drohnen aus dem Iran
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen New Jersey – So sieht konsequenter Präsidentenschutz aus: US-Präsident Donald Trump (80) holt entspannt zum Golfschlag aus – und nur ein paar Meter hinter ihm, hinter mehreren Rollen Stacheldraht, schützt ihn ein „Avenger“-Flugabwehrsystem der US-Armee. Zur Bedienung des Systems stellt das Militär gut ein Dutzend Soldaten ab. Trump selbst nimmt's mit Humor. „Ich mache mir keine Sorgen wegen Raketen und Drohnen“, scherzte er bei einem Treffen mit den Soldaten. „Wir haben alles im Griff“, antwortete ein Soldat grinsend und deutete mit dem Daumen auf das Flugabwehrsystem hinter sich. Trump war schon Ziel mehrerer Attentatsversuche. Erst diesen Monat schnappte die Polizei in Kalifornien einen Verdächtigen, der vor einem Dinner in Trumps Golfclub die Sicherheitsvorkehrungen abfotografiert haben soll – mit 16-Schuss-Magazin und gefälschtem „Security“-Ausweis im Gepäck. Im Juli 2024 hatte ein Attentäter versucht, Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung zu erschießen. Eine Kugel verletzte den US-Präsidenten dabei am Ohr. Zwei Monate später ertappte ein Secret-Service-Agent auf Trumps Golfplatz in Florida einen bewaffneten Mann im Gebüsch. Und schon 2020 postete der (mittlerweile von Trump ausgeschaltete) iranische Führer Ali Chamenei (†86) ein Bild, das eine Drohne über dem golfenden Trump zeigte. Seit dem Start der US-Operation „Epic Fury“ gegen den Iran ist die Sorge vor der Rache der Mullahs so groß wie nie. Insgesamt hat der „Secret Service“ rund 300 Agenten abgestellt, um den US-Präsidenten zu schützen. Wegen einer iranischen Morddrohung verließ Trump den Nato-Gipfel in Ankara zuletzt an Bord einer anderen Maschine als ursprünglich geplant. Flugabwehrsystem soll wohl vor Drohnen schützen Das „Avenger“-System verschießt „Stinger“-Raketen und ist eigentlich für Kriegsgebiete gedacht. Auf einem Video ist sogar ein „Sentinel“-Radar zu sehen. Mit dem Flugabwehrsystem sollen im Zweifel modifizierte Billig-Drohnen abgefangen werden, wie sie auch bei dem Anschlag auf den Flughafen Leipzig eingesetzt wurden. Bei Trumps Besuchen gilt rund um den Golfplatz eine Flugverbotszone. Allein am Sonntag fingen US-Kampfjets dabei zwei Kleinflugzeuge ab, die in die Zone eingedrungen waren.