Donald Trump scherzt über möglichen Angriff auf Air Force One - „Wenn ich gehe, gehen Sie auch“
Audioplayer wird geladen Anzeige Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Regierungsmaschine des US-Präsidenten hat eine Journalistin das Thema an Bord einer älteren Air Force One erneut angesprochen – und eine eher makabre Antwort von Donald Trump bekommen. Die Reporterin hatte auf der Rückreise nach dem Nato-Gipfel in Ankara gefragt, ob er von einer glaubwürdigen Bedrohung durch den Iran gegen das Flugzeug Kenntnis habe. „Ich werde die ganze Zeit bedroht“, antwortete Trump und fügte an: „Aber wenn ich gehe, gehen Sie auch, richtig?“ Anzeige Er deutete damit an, dass im Falle einer Attacke die Journalisten an Board genauso getötet werden würden. „Also vielleicht möchten Sie eines Tages den Beruf wechseln“, sagte er zu den Reportern und lachte kurz. Trump ließ es sich nicht nehmen, erneut zu betonen, dass er „die Nummer 1“ auf der Liste des Irans sei – „noch vor Ihnen“, sagte er an die Reporterin gewandt. Anzeige Lesen Sie auch Zuvor hatte Trump mehrfach Spekulationen über die Sicherheit des neuen, von Katar geschenkten Flugzeugs entfacht. Auf einer Pressekonferenz in Ankara wurde Trump gefragt, warum er nicht mit der neuen Air Force One abreisen werde. Der Journalist verwies dabei auf Spekulationen über Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Zudem habe der Präsident selbst mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Trump antwortete auf die Frage: „Ich bin die Nummer 1 auf der Todesliste des Iran.“ Lesen Sie auch Trump war daraufhin mit einer älteren Air Force One zum US-Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Großbritannien gereist. Die neue Präsidentenmaschine flog aber ebenfalls dorthin. Die neue Air Force One ist ein Geschenk Katars und war erst im Juni von Trump eingeweiht worden. Dabei hatte er sie als das „das luxuriöseste Flugzeug der Welt“ bezeichnet. Vertreter der Demokratischen Partei hatten das Geschenk Katars als „Bestechung“ und „ausländische Einflussnahme“ kritisiert. dpa/lfb