Donald Trump statt Kriegsheld? US Navy will wohl Kriegsschiff umbenennen
Newsblog zur US-Politik Trump statt Kriegsheld? US Navy will wohl Kriegsschiff umbenennen Aktualisiert am 21.08.2026 - 11:59 UhrLesedauer: 10 Min. Trump sendet scharfe Drohungen in Richtung Teheran. Wird ein Flugzeugträger nach ihm benannt? Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 21. August Trump statt Kriegsheld? US Navy will wohl Kriegsschiff umbenennen Die US-Marine hat nach Informationen der Sender CNN und NBC News intern darüber beraten, einen im Bau befindlichen Flugzeugträger nach Präsident Donald Trump zu benennen. Das Schiff der Ford-Klasse sollte bislang den Namen "USS Doris Miller" tragen. Miller war ein Schwarzer Matrose, der beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 Verwundete rettete und ohne Ausbildung ein Flugabwehrgeschütz bediente. Er erhielt später als erster Schwarzer Soldat das Navy Cross, die zweithöchste Auszeichnung der US-Marine. Laut CNN soll Miller stattdessen mit der Benennung eines anderen Kriegsschiffs geehrt werden. Zudem werde geprüft, ihn für die Medal of Honor vorzuschlagen, die höchste militärische Auszeichnung der USA. Millers Großneffe Thomas Bledsoe sagte CNN, die Familie sei über eine mögliche Umbenennung nicht informiert worden. Die Marine hatte den Namen "USS Doris Miller" 2020 während Trumps erster Amtszeit bekannt gegeben. Es wäre der erste US-Flugzeugträger, der nach einem Schwarzen Matrosen und einem einfachen Mannschaftsdienstgrad benannt würde. Eine Benennung nach einem amtierenden Präsidenten wäre bei einem Flugzeugträger ungewöhnlich. Viele aktive Flugzeugträger haben zwar Namen früherer Präsidenten, darunter Ronald Reagan oder George H. W. Bush. Keiner von ihnen lief jedoch erstmals aus, während der Namensgeber noch im Amt war. Im Video | Melania Trump reagiert auf Gerüchte Player wird geladen Trump: Würde bei Wahl klar gewinnen US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit dem Sender WABC gesagt, dass er im Falle einer Wiederwahl gewinnen würde. "Wenn ich nochmal antreten würde, denke ich, dass ich mit 25 Punkten Abstand gewinnen würde." Seine Umfragen seien sehr gut, so Trump. In den USA darf ein Präsident nur zwei Amtsperioden absolvieren. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 lag Trump 1,47 Prozentpunkte vor der demokratischen Kandidatin Kamala Harris. In aktuellen Umfragen sehen nur 33 Prozent seine Präsidentschaft als erfolgreich, der niedrigste Wert seit seinem Amtsantritt. IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlamentsgebäude geplant haben Eine Anhängerin der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) soll einen Anschlag auf das Parlamentsgebäude des US-Bundesstaates New York geplant haben. Die Frau wurde wegen Terrorismus-Verdachts angeklagt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach sagte die 35-Jährige einem Informanten der US-Bundespolizei FBI, dass sie das Kapitol in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates, "zerstören" und "Senatoren töten" wolle. Die Frau war Berichten zufolge zum Islam konvertiert und hatte sich im Internet als lautstarke IS-Unterstützerin hervorgetan. Unter anderem habe sie ihre Unterstützung für die Attentäter vom 11. September 2001 erklärt. Die 35-Jährige sagte dem FBI-Informanten laut Anklage, sie wolle "gezielt Picknicks in der Nähe des Kapitols abhalten, um die Sicherheitsvorkehrungen zu beobachten". Über eine verschlüsselte Messenger-App habe sie erklärt: "Ich will so viel wie möglich von dem Gebäude zerstören und die Senatoren töten, während sie tagen." Hochrangiger Berater verlässt US-Regierung Der Leiter der Abteilung für Gesetzgebungsangelegenheiten von Präsident Donald Trump wird voraussichtlich in den kommenden Wochen das Weiße Haus verlassen, wie ein Vertreter der Trump-Regierung am Mittwoch gegenüber dem Sender CNN erklärte. James Braid fungierte während Trumps gesamter zweiter Amtszeit als wichtigster Verbindungsmann des Präsidenten zwischen dem Westflügel und dem Capitol Hill. Braid soll einen neuen Job in der Privatwirtschaft haben. Trump bestätigte später die Personalie auf Truth Social. Trump will Zahl der Raketenstarts erhöhen US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag (Ortszeit) eine Anordnung zur drastischen Erhöhung von Raketenstarts für die US-Raumfahrt unterzeichnet. Das Weiße Haus will bis 2030 jährlich mindestens 1.000 Starts und Rückflüge ermöglichen. Mit den Rückflügen ist die Wiederverwendbarkeit der Raketen gemeint, die auch als Schlüssel für eine so hohe Anzahl von Flügen gilt. Die Zahl der Starts lag im vergangenen Jahr bei 178 und war damit zehnmal höher als noch 2013. Trumps neue Anordnung ruft die Behörden dazu auf, die gemeinsame Entwicklung von Infrastruktur für den Weltraumtransport mit privaten Partnern zu fördern. Genehmigungsverfahren und Umweltprüfungen sollen zudem beschleunigt sowie ausreichende Funkfrequenzen für die Raketenstarts sichergestellt werden. Donnerstag, 20. August Umfrage zeigt: Trumps Kronprinzen hätten 2028 schlechte Karten Mehr als zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl zeichnet eine Umfrage ein ungünstiges Bild für die US-Republikaner. In einer neuen Erhebung des Emerson College liegen mehrere demokratische Politiker in hypothetischen Duellen vor den republikanischen Favoriten auf die Kandidatur, Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. Das Institut befragte vom 16. bis 17. August 1.000 sogenannte wahrscheinliche Wähler. Ex-Verkehrsminister Pete Buttigieg, Senator Jon Ossoff, Gouverneur Gavin Newsom und Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris kommen in Paarungen gegen Vance jeweils auf 49 Prozent, während Vance zwischen 44 und 45 Prozent erreicht. Auch gegen Rubio liegen Buttigieg, Ossoff und Newsom vorn. Loading... Loading... Loading... Doch es gibt auch Ausnahmen von diesem Muster. In den Duellen mit Kamala Harris und der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez liegt Rubio mit 48 Prozent vorn, während beide Demokratinnen jeweils auf 43 Prozent kommen. In den Vergleichen mit Vance liegt Alexandria Ocasio-Cortez mit 44 Prozent knapp hinter dem US-Vizepräsidenten, der auf 46 Prozent kommt. Das Emerson College weist für die Erhebung einen Fehlerbereich von schätzungsweise drei Prozentpunkten aus. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf hypothetische Duelle für die Präsidentschaftswahl 2028 und geben den Meinungsstand zum Zeitpunkt der Befragung im August 2026 wieder. Noch hat keiner der genannten Kandidaten seine Kandidatur offiziell angekündigt. Der Präsident wird in den USA nicht direkt gewählt, sondern durch ein kompliziertes System aus Wahlleuten und Bundesstaaten. Staatsverschuldung der USA steigt erstmals auf über 40 Billionen Dollar Die Staatsverschuldung der USA ist erstmals auf über 40 Billionen Dollar (34,3 Billionen Euro) gestiegen. Entsprechende Zahlen veröffentlichte am Mittwoch das Finanzministerium in Washington. Demnach belief sich die gesamte ausstehende Staatsverschuldung zum Geschäftsschluss am Vortag auf 40,05 Billionen Dollar.