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Donald Trump: Teleprompter-Mitarbeiter zahlt 173.000 Dollar wegen Insiderhandels

Wirtschaft

Perez arbeitete bis vor Kurzem als sogenannter Teleprompter-Operator für den US-Präsidenten. In dieser Position kannte er die Redetexte Trumps vorab; auch kurzfristige Änderungen pflegte er ein.

Auf Plattformen wie Kalshi und Polymarket kann man darauf wetten, ob ein Ereignis eintritt. Polymarket ist in den USA nicht zugelassen, Kalshi wird von der US-Handelsaufsicht CFTC reguliert. Die Behörde dankte Kalshi ausdrücklich für die Unterstützung im Fall Perez – und bestätigte damit, dass der Teleprompter-Mitarbeiter auf dieser Plattform gewettet hatte.

Kalshi lässt die Nutzer unter anderem Geschäfte auf die Wahrscheinlichkeit abschließen, dass bei einem Event bestimmte Worte oder Sätze fallen oder ein Thema angesprochen wird. Perez habe von Dezember 2025 bis Februar 2026 solche Wetten auf Reden von Trump abgeschlossen, teilte die CFTC mit. Einem Bericht des US-Senders ABC zufolge sei das etwa bei Trumps Rede zur Lage der Nation sowie bei weiteren Auftritten des Präsidenten der Fall gewesen.

Perez war bereits vom Weißen Haus beurlaubt worden, als der Verdacht auf Insiderhandel aufkam. Bei der Untersuchung habe er vorbildlich mit der Aufsichtsbehörde kooperiert, teilte die CFTC mit. Daher sei die eigentlich vorgesehene Strafe erheblich auf den Betrag von 65.000 Dollar reduziert worden. Zudem habe sich Perez verpflichtet, künftig nicht mehr gegen die Regeln zum Insiderhandel zu verstoßen. Gegen ihn sei ein dreijähriges Handelsverbot verhängt worden.

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