Donald Trump überzeugt: Wladimir Putin werde "kein Nato-Territorium angreifen"
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Reise des CIA-Chefs nach Russland Trump ist überzeugt: Putin werde »kein Nato-Territorium angreifen»
Der US-Präsident spricht von »guten Gesprächen« mit Wladimir Putin und behauptet, dass Russland kein Nato-Land attackieren werde. US-Medien hatten zuvor berichtet, der CIA-Chef habe Moskau vor einer Eskalation gewarnt.
27.08.2026, 21.02 Uhr
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US-Präsident Donald Trump hat sich überzeugt davon gezeigt, dass Russland keine Nato-Verbündeten angreifen wird. Auf eine Frage dazu, ob der russische Präsident Wladimir Putin zugestimmt oder sich verpflichtet habe, von einer solchen Offensive abzusehen, sagte er im Oval Office: »Ich hatte gute Gespräche mit ihm. Er wird kein Nato-Territorium angreifen.«
Das »Wall Street Journal « und das Magazin »Politico « hatten zuvor unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen berichtet, dass CIA-Chef John Ratcliffe bei seinem Besuch am Dienstag in Moskau vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt haben soll. Trump lehnte es nun ab, Medienberichte über den Zweck der Reise von Ratcliffe zu kommentieren. »Sie werden nicht angreifen«, sagte er lediglich.
Kreml spricht von »Schauergeschichten«
Der CIA-Chef habe Russland vor allem mit Blick auf die östlichen Nato-Partner im Baltikum vor einer Eskalation gewarnt, berichtete »Politico«. Zudem habe er den Kreml dazu gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für Iran herunterzufahren. Über den Inhalt der Gespräche wurde offiziell allerdings nur kaum etwas bekannt.
Trump bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) Ratcliffes Aufenthalt in Russland in der US-Radiosendung des rechtspopulistischen Moderators Glenn Beck , verneinte allerdings, dass die Reise im Kontext eines möglichen Vorgehens Putins gegen die Nato oder des Irankonflikts gestanden habe. Laut Trump sei Ratcliffes Besuch »eine Art Semi-Routine« gewesen. »Wir würden gern sehen, dass der Krieg mit der Ukraine endet.« Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, bestätigte am Donnerstag sein Treffen mit Ratcliffe, machte aber keine Angaben zum Inhalt.
Berichte über mögliche russische Vorbereitungen für einen Angriff auf Nato-Verbündete wurden im Kreml als »Schauergeschichten« zurückgewiesen. Vor dem russischen Einmarsch in die benachbarte Ukraine hatten Moskauer Vertreter ebenfalls westliche Medienberichte über die Kriegsvorbereitungen als »Schauermärchen« abgetan. In seinem Abwehrkampf wird das angegriffene Land dabei massiv von westlichen Staaten unterstützt.
fwu/dpa