Donald Trump und Korruption: Wie sich der US
Donald Trump hat kürzlich mit einem bemerkenswerten Satz geantwortet, als er auf das Thema Interessenkonflikte angesprochen wurde. »Ich habe gemerkt, dass das eh niemanden interessiert.« Dementsprechend hemmungslos greift er in seiner zweiten Amtszeit zu. Zum Beispiel mit Kryptogeschäften: Noch 2021 nannte Trump Bitcoin einen »Scam«. Dann spendet die Branche großzügig für seinen Wahlkampf. Als Präsident lockert Trump daraufhin Kryptoregulierungen. Seine Familie steigt selbst ins Geschäft ein, bringt sogenannte Meme-Coins auf den Markt. 2025 verdient Trump mit diesen Geschäften mehr als 1,4 Milliarden Dollar. Krypto wird seine lukrativste Einnahmequelle. In dieser Folge von »Firewall« geht es um Interessenkonflikte, Korruptionsvorwürfe und Trumps fragwürdige Freundschaften. US-Korrespondent Marc Pitzke erzählt, wie die Reichen und Mächtigen versuchen, sich die Gunst des Präsidenten zu erkaufen – und wie vor allem einer profitiert: Donald Trump. Hören Sie hier die Folge: Über diesen Podcast Wenn Systeme versagen, wollen alle wissen: Wie war das möglich? Darum geht’s bei »Firewall«. Wir erzählen zum Beispiel, wie Scam-Farmen ihre Opfer abzocken und dabei ein Milliardengeschäft machen. Warum russische Nachrichtendienste offenbar einen BND-Agenten anwerben konnten. Oder warum Wirecard-Betrüger Jan Marsalek den deutschen Sicherheitsbehörden entkommen konnte. Gemeinsam mit SPIEGEL-Reporterinnen und -Reportern sucht Host Sandra Sperber nach Schwachstellen in Systemen und findet die, die sie ausnutzen.