Donald Trump und Taylor Swift: Song aus Video des Präsidenten entfernt
Es geht nicht darum zu zeigen, wie toll man einen Song findet – vielmehr soll es eine Machtdemonstration sein: Immer wieder nutzen Donald Trump und seine Leute die Musik von ihm gegenüber kritisch eingestellten Popstars, offenkundig mit dem Ziel, diese bloßzustellen. Ein Abschiebevideo wird mit Musik von Bad Bunny unterlegt, eines über Festnahmen durch ICE-Beamte mit der von Ariana Grande. Eine besondere Obsession scheint es im Weißen Haus in Bezug auf Taylor Swift, 36, zu geben. »Ich hasse Taylor Swift«, schrieb Trump im Jahr 2024, nachdem die Sängerin ihre Unterstützung für Kamala Harris erklärt hatte. Rund ein Jahr später veröffentlichte das Weiße Haus dann ein TikTok-Video, das Bilder der US-Regierung und von Soldaten zeigt, unterlegt mit Swifts Song »The Fate of Ophelia«. War das Rache? Ein Beamter des Weißen Hauses erklärte im Nachhinein jedenfalls freimütig , dass es sich um eine bewusste Provokation gehandelt habe. Nun ist auf dem offiziellen Account von Trumps TikTok-Kampagne ein Video aufgetaucht, das keine Fragen mehr offen lässt: Zu sehen sind in einer eher preiswert wirkenden Animation Donald und Melania Trump, wie sie ein Feuerwerk verfolgen. Darüber gelegt sind die Worte: »In Stimmung, weil August ist und Donald Trump dein Präsident.« Ebenfalls zu lesen: »Taylor Swift wird super begeistert sein, weil wir ihren Song verwendet haben.« Gerade das Wort »August« ist kein Zufall, es soll als Hinweis darauf dienen, dass im Hintergrund Taylor Swifts Song »August« zu hören ist. Nur: Dieser ist gar nicht zu hören. US-Medien berichten, dass die Audiospur auf dem Video offenbar entfernt wurde , ehe dieses größere Wellen schlug. Will man den Ton anschalten, bekommt man einen Hinweis, dass dies nicht möglich sei, das Video bleibt stumm. Das fiel offenbar Fans von Taylor Swift am Freitag auf. Warum das so ist, was dem vielleicht voranging, ist unklar. Eine Stellungnahme Swifts oder aus dem Weißen Haus liegt nicht vor. Es ist nicht das erste Mal, dass in einem solchen höhnischen Clip die Audiospur später fehlt. Auch in jenen mit Bad Bunny und Ariana Grande wurde sie später entfernt, sogar schon einmal im November beim Swift-Song »Father Figure«.