Donald Trump will erneut das Geburtsrecht einschränken
Newsblog zur US-Politik Geburtsrecht: Trump nimmt neuen Anlauf Aktualisiert am 07.08.2026 - 02:54 UhrLesedauer: 7 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Trump äußert sich zu seinem Favoriten für die nächste Präsidentschaftswahl. Er möchte erneut das Geburtsrecht einschränken. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 7. August US-Regierung will Online-Aktivitäten von Touristen genauer prüfen Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will bei der Visa-Vergabe die Überprüfung der Online-Aktivitäten von Antragstellern offenbar ausweiten. Die Überprüfung von Instagram-Konten und ähnlicher Netzwerke solle auf weitere Visa-Kategorien ausgedehnt werden, unter anderem auf ausländische Journalisten, berichtete "The Daily Signal". Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte am Donnerstag auf ihrem X-Konto den entsprechenden Artikel – ohne ihn explizit zu bestätigen. "The Daily Signal" berief sich auf interne Regierungsunterlagen, in denen die neuen Pläne dargelegt würden. Demnach sollen Visa-Antragsteller die Einstellungen ihrer Social-Media-Konten von "privat" auf "offen" umstellen müssen. Gefahr für Kinder: Millionenstrafe gegen Meta verhängt Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Facebook-Mutterkonzern Meta wegen Gefährdung der psychischen Gesundheit von Kindern zu einer Strafe von 567 Millionen Dollar verurteilt. Der Konzern kündigte Berufung an und erklärte: "Wir sind weiterhin überzeugt, beim Schutz von Jugendlichen im Internet eine gute Bilanz vorweisen zu können, und werden uns auch künftig gegen Behauptungen wehren, die den Sachverhalt falsch darstellen." Neben der Geldstrafe muss das Unternehmen dem Urteil vom Donnerstag (Ortszeit) zufolge seine Plattformen für Minderjährige in dem Bundesstaat anders ausgestalten. Richter Bryan Biedscheid gab damit dem Generalstaatsanwalt Raúl Torrez recht. Dieser hatte Meta vorgeworfen, seine Produkte seien darauf angelegt, junge Nutzer abhängig zu machen; zudem schütze der Konzern Kinder nicht ausreichend vor sexueller Ausbeutung. Die auf fünf Jahre angelegte Anordnung sieht unter anderem monatliche Begrenzungen der Nutzungsdauer für Jugendliche bei Facebook und Instagram, Einschränkungen bei Benachrichtigungen sowie strengere Kontrollen für Kontakte zwischen Erwachsenen und Minderjährigen vor. Recht auf US-Pass: Trump nimmt neuen Anlauf US-Präsident Donald Trump nimmt einen neuen Anlauf, um das Recht auf die US-Staatsangehörigkeit durch Geburt einzuschränken, berichten CNN und das Portal "Axios". In einer präsidialen Anordnung verfügte er, dass Kinder von Personen, die ausländischen Terrororganisationen angehören, keinen Pass bekommen dürfen. Auch für bestimmte Personen, die im Interesse anderer Länder handeln, wird das Recht auf Staatsangehörigkeit der Kinder eingeschränkt. Er will auch gegen den Geburtstourismus vorgehen und hat entsprechende Dekrete unterschrieben. Trump hatte zuvor bereits versucht, das Geburtsrecht auf die US-Staatsangehörigkeit abzuschaffen, das wurde aber vom Obersten Gericht kassiert. Donnerstag, 6. August Mitch McConnell aus Reha entlassen Der bekannte US-Senator Mitch McConnell ist nach einem beinahe zweimonatigen Aufenthalt im Krankenhaus und einer Rehabilitationsklinik am Donnerstag wieder nach Hause zurückgekehrt. Er sei endlich "aus dem Rehabilitationszentrum entlassen worden" und werde seine Genesung zu Hause fortsetzen, teilte der 84-Jährige in einer Erklärung mit. "Auf Rat meiner Ärzte werde ich während der Sommerpause des Senats von zu Hause aus eine intensive Physiotherapie absolvieren", fügte er hinzu. Der Republikaner war Mitte Juni ins Krankenhaus eingeliefert worden - wochenlang gab es Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Erst Mitte Juli brach der Politiker aus dem US-Bundesstaat Kentucky sein Schweigen und erklärte, er sei wegen eines Sturzes und einer darauffolgenden Bewusstlosigkeit behandelt worden. Außerdem habe er sich im Krankenhaus eine leichte Lungenentzündung geholt. Trump spricht sich wohl für JD Vance als Nachfolger aus Der Republikaner war Mitte Juni ins Krankenhaus eingeliefert worden - wochenlang gab es Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Erst Mitte Juli brach der Politiker aus dem US-Bundesstaat Kentucky sein Schweigen und erklärte, er sei wegen eines Sturzes und einer darauffolgenden Bewusstlosigkeit behandelt worden. Außerdem habe er sich im Krankenhaus eine leichte Lungenentzündung geholt. US-Präsident Donald Trump hat sich laut einem Medienbericht über seinen gewünschten Nachfolger geäußert. Laut der Zeitung "Washington Post" soll sich Trump gegenüber Großspendern für seinen Stellvertreter JD Vance ausgesprochen haben. "Letztendlich müssen wir JD wählen", zitierte das Blatt den US-Präsidenten. Die nächste Präsidentschaftswahl in den USA findet im Jahr 2028 statt. Trump hat wiederholt Spekulationen angeheizt, er selbst könnte für eine weitere Amtszeit kandidieren. Er liebäugelte aber auch schon mit seinem Außenminister Marco Rubio für eine Nachfolge oder für Vance und Rubio als Kandidaten-Duo. Aus Trumps Umfeld hieß es, die jüngste Äußerung sei eine Privatmeinung des Präsidenten. US-Firmen müssen 53 Millionen Eier spenden Wegen des Vorwurfs der illegalen Preisabsprache müssen drei Eier-Großproduzenten in den USA 53 Millionen Eier an Ausgabestellen für kostenlose Lebensmittel spenden. Die entsprechende Einigung zwischen der Justiz und den drei Konzernen wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft von New York verkündet. Diese hatte Cal-Maine Foods, Versova und Hickman's Egg Ranch vorgeworfen, über Jahre hinweg illegale Absprachen zur Beeinflussung der Eierpreise getätigt zu haben. "Es ist unverantwortlich, dass diese Unternehmen sich zum Nachteil hart arbeitender New Yorker verschworen haben, um die Eierpreise in die Höhe zu treiben - nur um sich selbst zu bereichern", erklärte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James bei der Bekanntgabe der Einigung. Mehr über das Eierurteil in den USA lesen Sie hier. Trumps "Marine One" kommt Passagierjet nahe Ein Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord soll einem Passagierjet über der US-Hauptstadt Washington, D.C. sehr nahe gekommen sein. Wie die "New York Times" (NYT) berichtet, habe der Abstand unter einer Meile, etwa 1,6 Kilometer, gelegen. Der Vorfall soll sich am Dienstag zugetragen haben.