DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.524,77 Pkt 18:54:06 S&P 500 +0,81 % 7.738,61 Pkt 18:54:06 Nasdaq +1,20 % 26.482,79 Pkt 18:54:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,58 % 4.050,80 USD 18:43:56 Silber -1,25 % 53,62 USD 18:43:53 Brent -1,91 % 111,71 USD 18:44:00 WTI +2,94 % 102,84 USD 18:44:04 Bitcoin -0,05 % 80.764,96 USD 18:54:04 EUR/USD -0,30 % 1,11410 USD 18:53:45 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:54:06 EUR/CHF -0,09 % 0,92400 CHF 18:54:06 EUR/JPY +0,14 % 176,258 JPY 18:54:05

Donnerstag: Apples neue iPhones auch aufklappbar, KI-Agenten weiter ungezügelt

Allgemein

Mit einer Kreuzung aus iPhone und iPad im Format eines Reisepasses mischt Apple den Foldable-Markt auf – zu stolzen Preisen. Denn das iPhone Duo genannte aufklappbare Mobilgerät ist erst ab 2300 Euro zu bekommen. Teurer wird es auch bei Apples sanfter Modellpflege der eigenen Flaggschiffe. Fotografen erhalten beim iPhone 18 mehr Kontrolle, andere will Apple durch längere Akkulaufzeiten und lokale KI locken. Die Preise steigen gegenüber den Vorgängern um mindestens 150 Euro. Derweil haben Sicherheitsforscher Spuren ausgebrochener KI-Agenten von OpenAI auf zusätzlichen Webseiten entdeckt. Zumeist haben sich diese auf Wiki-Seiten ausgetauscht, obwohl OpenAI ihnen nicht erlaubt hatte, etwas im Internet zu veröffentlichen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Das kleine aber wachsende Segment der High-End-Foldables ließ Apple lange links liegen, jetzt aber nicht mehr: Am Mittwochabend hat der Hersteller auf seiner traditionellen September-Keynote mit dem „iPhone Duo“ das erste hauseigene Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt. Das iPhone Duo ähnelt einem Reisepass und wird wie ein Buch auf- und zugeklappt. Es ist deutlich kleiner aber auch merklich breiter als ein klassisches Smartphone. Das OLED-Außendisplay hat eine Diagonale von 5,4" (1398 x 2034 Pixel), der aufgeklappte OLED-Innenbildschirm misst 7,6" (1878 x 2670 Pixel) und spielt damit im Klein-Tablet-Segment. Das iPhone Duo ist eSIM-only – weltweit. Die Gesichtserkennung Face ID fehlt, entsperrt wird das iPhone Duo per Fingerabdruck. Die Preise beginnen bei 2300 Euro für das iPhone Duo: Wie sich Apple ein Foldable vorstellt.

Neben dem neuen Foldable hat Apple auf seinem Special-Event auch Nachfolger für einen Teil seiner Smartphones vorgestellt. Während das iPhone 17 und das iPhone Air vorerst unverändert weiter im Portfolio bleiben, werden iPhone 17 Pro und 17 Pro Max abgelöst. Die Weiterentwicklung findet beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max vor allem unter der Haube statt. Hier ist zunächst der Prozessor A20 Pro aus TSMCs neuer 2-Nanometer-Technik zu nennen. Die Zahl der CPU-Kerne bleibt gleich, aber die Raytracing-fähige GPU besitzt nun sieben statt sechs Kerne. Durch die separate Neural-Engine sind die Geräte laut Apple schneller beim Berechnen lokaler KI-Aufgaben. Verbessert wurden auch Akkulaufzeiten und Schnellladen. Dazu kommt eine Kamera mit variabler Blende, aber die Preise ziehen kräftig an: iPhone 18 Pro und 18 Pro Max mit neuem Chip und besserer Kamera.

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iPhone 18 Pro und 18 Pro Max (17 Bilder)

KI-Agenten, die von OpenAI lediglich mit Internetrecherchen beauftragt wurden und denen das Veröffentlichen eigener Beiträge untersagt war, haben weit mehr als nur eine Website zur Diskussion genutzt. Verschiedene unabhängige Sicherheitsforscher haben die ausgebrochenen OpenAI-Agenten auf mehr als zehn weiteren Webseiten gefunden. Dort haben diese größtenteils Wiki-Bereiche zum unerlaubten Austausch von Nachrichten verwendet. Damit ist das Ausmaß eigenmächtig handelnder KI-Agenten deutlich größer als bislang angenommen. Allerdings könnten weit mehr als die jetzt gefundenen Websites von OpenAI-Agenten befallen worden sein, erklären die Sicherheitsforscher. OpenAI hat die ausgebrochenen KI-Agenten bestätigt und verspricht Besserung: OpenAI-Agenten haben auf mehr als 10 weiteren Websites unerlaubt kommuniziert.

Europäische Lkw-Hersteller wie Daimler Truck, Traton und Volvo könnten bis 2030 ein Viertel des europäischen Marktes für elektrische Lkw an Wettbewerber aus China und den USA verlieren. Davor warnt die Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) in einer neuen Analyse. Demnach können die Gesamtbetriebskosten eines chinesischen E-Lkw im Vergleich zu einem gleichwertigen europäischen Modell um bis zu 12 Prozent niedriger liegen. In einer Beispielrechnung sinken die Kosten pro Kilometer von 0,63 auf 0,55 Euro. Über fünf Jahre ergibt das eine Ersparnis von rund 43.000 Euro. In einer Branche, die mit Gewinnmargen von lediglich 1,5 bis 2 Prozent operiert, kann ein solcher Unterschied kaufentscheidend sein. Aus den USA könnte Tesla mit dem Semi den Markt zusätzlich unter Druck setzen, so die T&E-Analyse: Neue Wettbewerber bedrohen Europas E-Lkw-Marktführerschaft.

E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden haben in Deutschland deutlich zugenommen. Laut einer ADAC-Studie stieg die Zahl 2025 auf mehr als 16.000 Unfälle, wobei in fast 15.000 Fällen Verletzungen registriert wurden. Binnen vier Jahren hat sich die Zahl der Verunglückten damit verdreifacht. Nach Ansicht des ADAC „zeigen die Daten einen Anstieg der Verletzten insbesondere in der Altersgruppe zwischen zehn und 18 Jahren. Die Hauptursachen für Unfälle sind die falsche Nutzung von Fahrbahnen, Alkoholeinfluss und unangepasste Geschwindigkeit.“ Das führt der Klub vor allem auf die wachsende Verbreitung und eine veränderte Nutzung zurück. E-Scooter hätten sich zu einem Baustein der Alltagsmobilität entwickelt. Rund 15 Prozent der Bevölkerung nutzten E-Scooter, knapp die Hälfte davon sei jünger als 39 Jahre, so die ADAC-Studie: E-Scooter-Unfälle steigen stark, junge Fahrer besonders betroffen.

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Auch noch wichtig:

Der US-Konzern Google tätigt seine größte Einzelinvestition in Europa mit über 13 Milliarden Euro in Finnland. Der Vertrag umfasst einen Abnahmevertrag für Atomstrom: Google-Milliardeninvestition in KI-Infrastruktur in Finnland.

Mit dem Affordable Housing Act will die EU-Kommission Ferienwohnungen einschränken. Tech-Verbände kritisieren die fehlende Durchsetzung und Kontrollmechanismen: Wann Kommunen durch klarere Airbnb-Regeln in der EU Kurzzeitvermietung stoppen dürfen.

Das Update der Apple Watch bringt Verbesserungen bei der Sensorik, Gesundheit und Fitness: Neues System zur Gesundheitserkennung mit Apple Watch Series 12 und Ultra 4.

Einmal mehr verlässt jemand mit dramatischen Worten die KI-Branche. Ein Forscher behauptet, dass in den Firmen geglaubt wird, dass „KI uns alle töten könnte“. Deshalb kündigt der Anthropic-Forscher mit dramatischem Text: Branche erwarte „Auslöschung“.

Forscher haben in LG-TVs neue Tricks entdeckt, mit denen die Zuschauer getrackt werden. Das Tracking dient der Werbung, es kann aber auch gefährlich werden: LG-Fernseher durch Security-Angriff auf Dauersendung.

Im Juli hat die EU Google wegen DMA-Verstößen bestraft und Änderungen verlangt. Für die Suche kommt der Konzern dem nun nach und gibt sich extrem unzufrieden. Es sei die „größte Verschlechterung seit 29 Jahren“: Google passt für Europa die Suche an.

OpenAI will mit KI ein schwieriges mathematisches Problem gelöst haben. Die Ankündigung wird von einem Streit über die Entstehung des Beweises begleitet: Möglicher KI-Durchbruch bei Navier-Stokes wird von Kontroverse überschattet.

Volkswagen verspricht beim ID. Polo Mittelklassegefühl im Kleinwagensegment. Das Fahrzeug eröffnet einen Reigen bekannter Modellnamen innerhalb der ID.-Reihe: Elektro-Kleinwagen VW ID. Polo mit Mittelklasse-Gefühl im Fahrbericht.

Das experimentelle Überschallflugzeug X-59 Quesst der NASA hat die erste Phase der Flugtests abgeschlossen. Nun werden die akustischen Eigenschaften getestet: NASAs Experimental-Überschallflugzeug X-59 tritt in Überschallknalltestphase ein.

Microsoft schließt fast 1000 Sicherheitslücken am Patchday. Zwei davon werden bereits aktiv ausgenutzt und haben höchste Priorität: Microsoft schließt Rekordzahl an Sicherheitslücken.

KI-generierte Deepfakes mit bekannten Ärzten und Medienpersönlichkeiten verbreiten sich. Sie machen es schwer, echte Infos von Betrug zu unterscheiden. Nun fragt der bekannte Dr. Eckart von Hirschhausen zu Deepfake-Problematik: „Wie lange wollen wir da noch zugucken?“

LibreOffice 26.8 wurde in der ersten Woche über eine Million Mal von der offiziellen Seite geladen – ein Rekord für die TDF: Download-Rekord für LibreOffice – wegen Verzicht auf KI?

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