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Double Fine kehrt nach Trennung von Xbox mit Kickstarter-Projekt zurück

Allgemein

Das wieder unabhängige Studio Double Fine sammelt per Kickstarter Geld für eine neue Ausgabe seines Event-Formats „Amnesia Fortnight“. Das kündigte das „Psychonauts“-Studio in einem Blog-Eintrag an. Double Fine war im Rahmen der Microsoft-Kürzungen nur knapp der Schließung entgangen.

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„Amnesia Fortnight 2026 – Indie Reboot“ heißt die Kickstarter-Aktion, teilt Double Fine mit. Der titelgebende Game Jam beginnt am 31. August und läuft bis weit in den September hinein. Unterstützer sollen live mitentscheiden, welche internen Ideen zu Prototypen werden. Einer davon wird am Ende zu einem fertigen Spiel weiterentwickelt und unter dem neuen Label Double Fine Action Labs veröffentlicht.

Tradition seit 2007

Amnesia Fortnight ist bei Double Fine eine feste Institution: Seit 2007 legt das Team dabei für zwei Wochen alle laufenden Projekte beiseite, um in kleinen Gruppen eigene Spielideen als Prototypen umzusetzen. Aus früheren Ausgaben gingen komplette Spiele wie „Costume Quest“, „Iron Brigade“ und „Stacking“ hervor.

Ganz neu ist Kickstarter für Double Fine nicht: 2012 sammelte Studiogründer Tim Schafer über Kickstarter mehr als 3,3 Millionen US-Dollar für ein neues Adventure ein, damals der größte Kickstarter-Erfolg der Geschichte. Aus dem Projekt wurde später „Broken Age“.

Knapp der Schließung entgangen

Double Fine war im Sommer 2026 eines von mehreren Xbox-Studios, denen im Zuge einer Umstrukturierung die Schließung drohte. Die Sparte um Xbox-Chefin Asha Sharma trennte sich daraufhin von dem Studio, das im Gegenzug seine Unabhängigkeit sowie die Rechte an seinen unter Microsoft entstandenen Spielen zurückerhielt, darunter „Psychonauts 2“, „Keeper“ und das aktuelle „Kiln“.

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Trotzdem musste Double Fine 23 Stellen streichen. „Als kleines, eng zusammenarbeitendes Team nehmen wir solche Schritte nicht leichtfertig“, schrieb Studio-Gründer Tim Schafer dazu auf Bluesky. „Nur das Überleben unseres Studios würde uns dazu bringen, eine derart schmerzhafte Maßnahme in Betracht zu ziehen.“

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