DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:20:01 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:20:01 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 21:30:54 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,37 % 4.036,60 USD 21:20:48 Silber -2,21 % 52,28 USD 21:20:41 Brent -3,21 % 111,62 USD 21:20:20 WTI +0,02 % 102,80 USD 21:20:33 Bitcoin -1,15 % 80.329,99 USD 21:30:42 EUR/USD +0,47 % 1,11820 USD 21:30:45 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 21:30:54 EUR/CHF -0,08 % 0,92160 CHF 21:30:53 EUR/JPY +0,27 % 176,275 JPY 21:30:54

Dow, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen unverändert - KI-Aktien verlieren deutlich

Technologie

Dow, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen uneinheitlich – KI-Aktien verlieren deutlich

Überraschend schlecht ausgefallene Konjunkturdaten haben die Stimmung der Anleger in den USA am Dienstag getrübt. Gleichzeitig erlebten Technologieaktien einen regelrechten Ausverkauf.

Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

Düsseldorf. An der Wall Street zeigte sich am Dienstag ein zweigeteiltes Bild. Während die Standardwerte aus der Industrie und dem Dienstleistungsbereich im Mittel kaum Bewegung zeigten, verloren Aktien aus dem KI-Bereich teilweise deutlich an Wert.

Der Leitindex Dow Jones schloss unverändert zum Montag bei 53.343 Punkten.

Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,7 Prozent und kam auf 7692 Zähler.

Die US-Technologiebörse Nasdaq ging 1,3 Prozent niedriger bei 26.290 Punkten aus dem Handel.

Der Nasdaq 100, der die 100 größten an der Nasdaq gelisteten Nicht-Finanzunternehmen umfasst, schloss 1,7 Prozent im Minus bei 29.491 Punkten.

Chiphersteller und Tech-Aktien standen am Dienstag von mehreren Seiten unter Druck. Der große, übergeordnete Trend sind die steigenden Renditen auf lang laufende Staatsanleihen, die wiederum auf höheren Inflationserwartungen fußen. Die 30-jährige US-Anleihe rentierte mit 5,33 Prozent so hoch wie seit 2007 nicht mehr.

Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen haben sich am Dienstag zunächst oberhalb von 4,7 Prozent gehalten. Bei den 30-jährigen US-Papieren stiegen sie zeitweise auf den höchsten Stand seit 19 Jahren. Markus Koch analysiert das Börsengeschehen.

Diese Entwicklung belastet vor allem Tech-Unternehmen, die für rapides Wachstum oft hohe Schulden aufgenommen haben. Ihre Kredite werden teurer, sofern angesichts höherer Inflation auch die Leitzinsen steigen, was wiederum auf den Kursen lastet.

Die Inflationserwartungen wiederum hängen angesichts des Irankriegs derzeit stark mit dem Ölpreis zusammen, der am Dienstag erneut gestiegen ist und sich inzwischen für die beiden wichtigsten Sorten Brent und WTI wieder den Niveaus annähert, die während aktiver Kampfhandlungen zu bezahlen waren.

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