Dow, S&P 500, Nasdaq: Wall Street startet nach Inflationsdaten kaum verändert
Die US-Verbraucherpreise waren im Juli kaum gestiegen, da die Benzinkosten den zweiten Monat in Folge sanken. Auch die Kerninflation fiel moderat aus. Dies dämpfte die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im kommenden Monat. „Die Zahlen entsprachen genau den Erwartungen“, sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth. Die Marktreaktion sei leicht positiv ausgefallen, da Anleger zuvor schlechtere Daten befürchtet hätten. „Man sieht einen Markt, der davon ausgeht, dass die Fed nicht zu einer Zinserhöhung gedrängt wird“, erklärte er weiter. Laut dem FedWatch-Tool der CME rechnen Händler nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent, dass die Notenbank die Zinsen auf ihrer September-Sitzung unverändert lässt. Die US-Notenbank hat per Gesetz zwei Kernaufgaben: Preisstabilität sichern und Vollbeschäftigung fördern. Für die Preisstabilität peilt die Fed eine Inflationsrate von zwei Prozent pro Jahr an. Liegt die Inflation darüber, greift die Notenbank in der Regel zum wichtigsten Instrument, das ihr zur Verfügung steht: Sie hebt die Leitzinsen an.