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DR Kongo: Mehr als 4000 Menschen mit Ebola infiziert

Welt

Zum ersten Mal seit Beginn des aktuellen Ebolaausbruchs haben die bestätigten Fälle in der Demokratischen Republik Kongo die Marke von 4000 Fällen überschritten. Das Africa Centres for Disease Control and Prevention (CDC) der Afrikanischen Union gab in seinem jüngsten Bericht bekannt, dass die Gesamtzahl der Infektionen 4053 erreicht habe. Darunter seien 1850 Todesfälle. Die Epidemie gilt als zweitgrößte weltweit und wurde als die sich am schnellsten ausbreitende in der Geschichte beschrieben.

Angesichts der gestiegenen Infektionszahlen befürchten Gesundheitsbeamte nun eine Mutation des Virus, berichtete der »Guardian« . Die Gesundheitsbehörde und die Weltgesundheitsorganisation planten, das zu überprüfen. Demnach kündigte die afrikanische Gesundheitsbehörde eine Veränderung ihrer Maßnahmen an. Sie würden künftig Haustürbesuche planen, um nach Patienten zu suchen.

Ein Problem ist, dass Behörden immer noch zu wenige Angehörige der Infizierten kennen, um sie vor einer Ansteckung zu schützen. Als Schlüssel des Erfolgs gilt: Wenn mehr als 90 Prozent der Kontakte bekannt sind, sich isolieren und bei ersten Krankheitsanzeichen behandelt werden, kann der Ausbruch unter Kontrolle gebracht werden.

Laut CDC-Generaldirektor Jean Kaseya sei die Kontaktverfolgung in der DR Kongo noch unzureichend. Für jeden Ebolapatienten würden nur zehn Kontakte ermittelt werden, während die erwartete Zahl bei etwa 40 liege, so der »Guardian«. Deshalb würden die Maßnahmen der Einsatzteams von der Kontaktverfolgung auf die aktive Fallsuche umgestellt werden, teilte ein CDC-Vertreter mit.

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