DAX +1,66 % 26.014,32 Pkt 15:30:51 MDAX +0,81 % 30.743,83 Pkt 15:30:58 Euro Stoxx 50 +0,56 % 6.202,22 Pkt 15:30:45 Dow Jones -0,03 % 52.362,46 Pkt 15:45:58 S&P 500 -0,02 % 7.720,96 Pkt 15:45:56 Nasdaq -1,04 % 26.203,36 Pkt 15:45:57 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,29 % 4.040,00 USD 15:35:54 Silber -1,58 % 52,62 USD 15:35:54 Brent -4,67 % 109,94 USD 15:35:41 WTI -2,04 % 100,68 USD 15:35:56 Bitcoin -0,08 % 81.203,99 USD 15:45:54 EUR/USD +0,24 % 1,11570 USD 15:45:43 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 15:45:58 EUR/CHF +0,01 % 0,92240 CHF 15:45:58 EUR/JPY +0,15 % 176,057 JPY 15:45:58

Drei-Jahres-Hoch: Inflation im Euroraum steigt auf 3,8 Prozent

Wirtschaft

Der Anstieg kommt überraschend: Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg der Rate auf 3,7 Prozent erwartet. Die Teuerung steigt damit immer stärker über das von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebte Ziel von mittelfristig zwei Prozent, bei dem die EZB die Preisstabilität als gewährleistet ansieht.

Energiepreise steigen weiter

Die Zahlen zeigen, wie sich die Folgen des Kriegs zwischen den USA und Iran weiter auswirken: Aufgrund der andauernden Behinderung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus steigen die Energiepreise weltweit weiter. Gegenüber dem Vorjahresmonat haben sich die Kosten für Energie um 18,8 Prozent verteuert. Im August hatte die Steigerungsrate bei 14,3 Prozent gelegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte ​sich aus Sicht der Finanzmärkte bis zum Jahresende mit einer weiteren Zinserhöhung gegen den Preisauftrieb ⁠in ⁠der Eurozone stemmen. Sie hatte bereits im Juni und September auf den Inflationsschub infolge des anhaltenden Irankriegs reagiert und den Leitzins auf aktuell 2,50 Prozent ‌angehoben. Die EZB rechnet damit, dass die Gesamtinflation noch ​bis in ‌die erste Jahreshälfte 2027 deutlich über dem Zielwert der Notenbank von 2,0 Prozent bleiben wird.

Allerdings: Der im Frühjahr beschlossene Tankrabatt kam nur zu gut 80 Prozent bei den Verbrauchern an. Jetzt hat die Regierung ihn erneut eingeführt, und auch dieses Mal drohen Hunderte Millionen Euro an Steuergeld zwischen Raffinerie und Zapfsäule zu versickern. Mehr dazu lesen Sie hier.

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