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Drei-Satz-Erfolg Zverev zieht souverän ins Finale der US Open ein

Sport

Alexander Zverev kann sein Tennisjahr krönen: Nach dem 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6)-Erfolg gegen Karen Khachanov im Halbfinale der US Open ist der zweite Grand-Slam-Sieg in seiner Karriere zum Greifen nahe. Der Russe konnte im Arthur-Ashe-Stadion in New York nur gegen Ende des Matches mit dem spielerischen Niveau des besten deutschen Tennisspielers mithalten und Zverev das Leben schwer machen.

Seinen ersten Major-Titel hatte Zverev zuletzt im Sommer bei den French Open gewinnen können. Nun steht er in New York vor seiner nächsten großen Chance. Auch in Wimbledon hatte er schon das Finale erreicht. Ein unglaubliches Jahr. für Zverev. Gegner im Finale am Sonntag wird entweder der US-Amerikaner Ben Shelton oder dessen Landsmann Frances Tiafoe sein (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet).

Lockerer erster Satzgewinn

Zverev wirkte vom ersten Ballwechsel an konzentriert und schien mit der nötigen Lockerheit bei der Sache zu sein: Aufschlag, Vorhand und Rückhand liefen problemlos, der Deutsche war von Beginn an der bessere Spieler.

Khachanov hatte den wuchtigen Schlägen nur wenig entgegenzusetzen. Ab und an mal ein sehenswerter Punkt des Russen, aber wirklich gefährlich werden konnte der 30-Jährige dem Hamburger eigentlich nie. Beim Stand von 4:3 gelang Zverev folgerichtig das erste Break zum 5:3. Am Ende servierte er erfolgreich zum Satzgewinn von 6:3.

Zverev fit und konzentriert

Die Partie schien sich so fortzusetzen. Zverev gelang sofort ein Break, weil Khachanov plötzlich kein erster Aufschlag mehr gelang. Doch bei 2:1 Führung ließ auch Zverev unvermittelt nach und kassierte seinerseits ein Break. Danach erreichten beide Spieler nicht mehr ihr höchstes Niveau, so dass der zweite Satz im Tiebreak entschieden werden musste.

Im entscheidenden Moment zeigte Zverev dann nochmal, weshalb er als der derzeit fitteste Spieler auf der Tour gilt: Beim Satzball zum 9:7 konnte er einen schier unendlichen Ballwechsel gewinnen, weil er die nötige Kraft und Konzentration aufrecht erhalten konnte, während sein Kontrahent die entscheidenden Fehler produzierte. Damit hatte Zverev den zweiten Durchgang mit 7:6 für sich entschieden.

Big Points gehen an Zverev

Der dritte Satz ging erneut ausgeglichen los. Khachanov machte keine Anstalten, den Durchgang schon frühzeitig verloren geben zu wollen. Der Russe kämpfte, Zverev spielte unbeirrt weiter. Und wenn es mal etwas enger wurde, konnte sich Zverev auf seinen phänomenalen Aufschlag verlassen, der ihm in den richtigen Momenten viele gefährliche Situationen ersparte.

Beide Spieler gaben sich keine Blöße, so dass auch der dritte Satz im Tiebreak entscheiden werden musste. Khachanov hatte den besseren Start, führte bereits 5:2 und 6:4. Dann aber bewahrte Zverev in den entscheidenden Momenten, bei den - Big Points, die Nerven ujnd konnte dden Tiebreak mit 8:6 und damit den Satz gewinnen - und das Match entscheiden.

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