Dreierpack bei der Premiere Stuttgarts Pejcinovic lässt Rostocker Pokal-Träume platzen
Dzenan Pejcinovic lässt den VfB Stuttgart in seinem Premierenspiel jubeln: Der Neuzugang, der vor der Saison für 25 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zu den Schwaben gewechselt war, trug mit seinem Dreierpack einen großen Teil zum 4:0 (2:0) -Auswärtssieg der Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß bei Drittligist Hansa Rostock bei.
Damit ziehen die Stuttgarter souverän in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Pejcinovic erzielte seine ersten beiden Treffer in der ersten Hälfte (18., 38.). Tiago Tomas erhöhte in der zweiten Halbzeit zum 3:0 (74.). Pejcinociv (82.) stellte den 4:0-Endstand her.
"Wichtig war dass wir weiter gekommen sind. Man zahlt das Vertrauen als Stürmer am besten mit Toren zurück. Das ist mir ganz gut gelungen. Rostock hat es uns schwer gemacht. Aber wir haben es dann klar gemacht", sagte der sichtlich zufriedene, dreifache Torschütze Pejcinovic im ZDF.
Pejcinovic trifft gegen vier Gegenspieler
Die Stuttgarter übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle, zunächst aber ohne Torgefahr zu entwickeln. Erst eine verunglückte Abwehraktion der Rostocker, die den Ball tief in der eigenen Hälfte leichtfertig verloren, sorgte für die Führung der Schwaben.
Tomas reagiert sofort, passte zu Neuzugang Pejcinovic. Der Angreifer setzte sich gegen gleich vier Gegenspieler durch und schob den Ball aus 14 Metern flach an Torhüter Luca Unbehaun vorbei zum 1:0 für die Gäste.
Unbehaun verhindert weitere Gegentreffer
Die Rostocker wirkten aber nicht geschockt, sondern versuchten danach sofort selbst einen Treffer zu erzielen. Sie schafften es aber nicht, sich entscheidend durchzusetzen.
Und das Team von Trainer Daniel Brinkmann hatte Glück, dass der an diesem Abend starke Torhüter Unbehaun einen Distanzschuss von VfB-Verteidiger Jeff Chabot gerade noch so eben an den Torpfosten (25.) lenkte.
VfB-Torhüter Bredlow verhindert Gegentreffer
Die Überlegenheit der Stuttgarter blieb bestehen. Und: Der VfB profitierte erneut von einem Fehler im Aufbauspiel der Rostocker. Deniz Undav setzte seinen Sturmpartner Pejcinovic brillant in Szene. Der 21-Jährige vollendete aus 14 Metern eiskalt zum 2:0.
Eine Torchance hatte die Hansa-Kogge in der ersten Hälfte aber auch noch: Nach einer Direktabnahme von Yannick Michaelis (41.) aus vier Metern stand VfB-Torhüter Fabian Bredlow allerdings goldrichtig und konnte parieren.
Undav mit zweiter Torvorlage
In der zweiten Halbzeit kamen die Rostocker zwar etwas besser ins Spiel, in echte Gefahr brachte das Brinkmann-Team die Stuttgarter aber so gut wie nicht. Und kam einmal ein Ball auf das VfB-Tor, war Torhüter Bredlow zur Stelle.
Der VfB war das reifere, bessere Team und machte alles klar: Nach Vorlage vom starken Undav schoss Tomas aus sechs Metern und spitzem Winkel zum 3:0 ein. Einen Konter des VfB schloss Pejcinovic, der seinen perfekten Abend krönte, acht Minuten später eiskalt zum 4:0 ab.