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Dresden: Atem-Alarm an Oberschule: 22 Menschen im Krankenhaus - Polizei prüft gefährliche Körperverletzung

Nation

Gegen 11.27 Uhr wurden den Einsatzkräften eine große Menge Schülern gemeldet, die unter Atemwegsreizungen leiden, wie Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre gegenüber TAG24 erklärte.

Rund 140 Kameraden waren im Einsatz und suchten im zweiten Obergeschoss des Schulgebäudes am Rudolf-Bergander-Ring nach der Ursache. Insgesamt 440 Menschen wurden zuvor evakuiert.

Am Nachmittag, gegen 13.45 Uhr, konnte der Einsatz dann beendet werden. Die Bilanz: Insgesamt 101 Personen klagten über Reizungen, Husten, Schwindel oder Kopfschmerzen. 22 von ihnen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Bei 19 Verletzten sprach die Feuerwehr in einer Mitteilung dabei von "leichten Beschwerden", in drei Fällen von "ausgeprägteren Symptomen". Die übrigen 79 Betroffenen konnten nach einer Untersuchung vor Ort wieder gehen.

Die Polizei prüft nun, ob im Schulgebäude zuvor Reizgas oder andere Reizstoffe versprüht wurden.

Wie die Polizeidirektion Dresden am Dienstagmorgen mitteilte, wird derzeit wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Die Ursache für die Atemwegsprobleme konnte bislang aber noch nicht ausgemacht werden: "Die durchgeführten Messungen der Feuerwehr ergaben weder Hinweise auf die Ursache noch auf die Art eines möglicherweise freigesetzten Stoffes", schrieb die Feuerwehr in ihrer Mitteilung nach Einsatzende.

Im Zuge des Einsatzes hat die Feuerwehr die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, den betroffenen Bereich um den Rudolf-Bergander-Ring sowie die Reicker Straße zu meiden und zu umfahren.

Erstmeldung vom 14. September, 12.35 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 15. September, 10.06 Uhr.

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