Driver 3 ausprobiert: Das kann der neue Verkehrswarner 6/12
38 Millionen Signale pro Woche aus der Community
Die Nutzer bilden nach Angaben von Ooono die wichtigste Datenquelle für aktuelle Verkehrswarnungen. Wöchentlich gehen nach Angaben des Unternehmens mehr als 38 Millionen Signale aus der Community ein. Dazu zählen aktive Meldungen über Blitzer oder Gefahrenstellen ebenso wie Reaktionen auf bereits vorhandene Warnungen.
Allerdings bedeutet eine Nutzermeldung nicht automatisch, dass tatsächlich eine Gefahr oder ein Blitzer vorhanden ist. Ooono erhält auch Hinweise auf vermeintliche Blitzer, die sich später als falsch herausstellen. Die Herausforderung besteht deshalb darin, aus der großen Menge an Rückmeldungen möglichst zuverlässige Verkehrsinformationen zu gewinnen.
Dafür verwendet das Unternehmen komplexe Algorithmen. Sie analysieren die eingehenden Signale und sollen daraus verlässliche Warnungen ableiten. Dabei spielt nicht nur die ursprüngliche Meldung eine Rolle, sondern auch das Verhalten weiterer Autofahrer, die dieselbe Stelle passieren.
Besonders dynamisch ist diese Auswertung bei vorübergehenden Gefahrenstellen. Während stationäre Blitzer vergleichsweise beständige Informationen liefern, können Hindernisse und andere Gefahren innerhalb kurzer Zeit entstehen und wieder verschwinden. Ooono arbeitet deshalb daran, nicht mehr aktuelle Warnungen möglichst schnell aus dem System zu entfernen.
Deutschland spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Nach Angaben von Ooono stammen die meisten Warnmeldungen aus Deutschland. Das Land ist zugleich der größte Markt des Unternehmens, gefolgt von Großbritannien.