Drogenhilfe Abrigado neben Schule: Harburg setzt Sicherheitsdienst ein
Stand: 19.08.2026 20:05 Uhr Die Situation rund um die Drogenhilfeeinrichtung Abrigado in Hamburg-Harburg sorgt bei Anwohnenden und Eltern, deren Kinder auf die benachbarten Schulen gehen, immer wieder für Angst. Erst im Juni fielen vor der Einrichtung innerhalb weniger Tage Schüsse, bei denen ein Mann verletzt wurde. Das Bezirksamt stellt nun ein neues Sicherheitskonzept vor. Ein privater Sicherheitsdienst, der morgens von 7 bis 11 Uhr auf dem Schwarzenberg gleich vor der Einrichtung patrouilliert und zusätzliche Sozialarbeiter, die gezielt das Gespräch mit Klientinnen und Klienten des Abrigado suchen sollen - das sind die Kernpunkte des neuen Sicherheitskonzepts. Polizeipräsenz soll erhöht bleiben Präsent bleibt auch die Polizei. In der ersten Schulwoche sind die Beamtinnen und Beamten jeweils am Morgen und am Nachmittag mit zwei Doppelstreifen im Einsatz. Dazu stünden 10.000 Euro für zwei Schuleinrichtungen für die Einrichtung von Videoüberwachung bereit. Eltern sind frustriert über Maßnahmen Das sei alles zu wenig, finden die anwesenden Eltern vor Ort, deren Kinder auf die gleich neben dem Abrigado liegende Schule gehen. Sie sind frustriert, seien gar nicht über die Veranstaltung am Mittwoch informiert worden. Sie wünschen sich vor allem, dass das Abrigado endlich umzieht - aber auch, dass die Zeiten des Sicherheitsdienstes ausgeweitet werden. Schüsse im Juni: Mann verhaftet