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Drohne findet vermissten 20-Jährigen tot

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Wanderer (20) verschwindet bei Bergtour in Österreich – Drohne macht tragischen Fund

Von: Martina Hunger

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Ein 20-Jähriger bricht frühmorgens allein zu einer Wanderung im österreichischen Hochschwabgebiet auf – danach verliert seine Familie den Kontakt zu ihm. Rund 140 Einsatzkräfte suchen nach dem jungen Mann. Erst eine Drohne bringt traurige Gewissheit.

Seewiesen/Österreich – Eine großangelegte Suchaktion nach einem vermissten Wanderer in den österreichischen Alpen ist tragisch zu Ende gegangen. Ein 20 Jahre alter Mann aus dem Burgenland wurde im Hochschwabgebiet in der Steiermark tot aufgefunden. Eine Drohne des Roten Kreuzes entdeckte ihn in schwer zugänglichem Gelände.

Der junge Mann aus dem Bezirk Mattersburg war am Samstag (15. August) gegen 4 Uhr zu seiner Bergtour aufgebrochen. Nach Angaben des ORF war er gut für die Wanderung ausgerüstet. Kurz darauf war er für seine Familie jedoch nicht mehr erreichbar.

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Mutter meldet ihren Sohn als vermisst

Am Sonntagmorgen (16. August) meldete die Mutter ihren Sohn schließlich als vermisst. Rund zwei Stunden später fand eine Polizeistreife sein Auto auf einem Parkplatz in Seewiesen. Daraufhin begann eine großangelegte Suche im Hochschwabgebiet.

Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 142 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen. Zwei Polizeihubschrauber, Drohnen sowie Kräfte von Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz und Krisenintervention waren eingebunden.

Wie schwierig die Suche war, verdeutlichte Einsatzleiter Lukas Eder von der Feuerwehr Turnau gegenüber dem ORF. Das Hochschwabgebiet sei riesig, zudem gebe es dort Dolinen, exponierte Steige und sehr steiles Gelände. Die Suche gleiche der nach einer „Stecknadel im Heuhaufen“.

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Drohne entdeckt 20-Jährigen auf 1575 Metern

Am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr kam schließlich der entscheidende Hinweis aus der Luft: Eine Drohne des Roten Kreuzes entdeckte den Vermissten im Bereich der Gschirrmauer auf rund 1575 Metern Höhe. Die Stelle liegt laut Polizei in sehr steilem und felsdurchsetztem Gelände.

Für den 20-Jährigen gab es keine Rettung mehr. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er im Bereich der Gschirrmauer abgestürzt sein, wie die Feuerwehr Mariazell unter Berufung auf den damaligen Ermittlungsstand berichtete. Die Polizei machte in ihrer ersten offiziellen Mitteilung noch keine Angaben zum genauen Unfallhergang.

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