Drohne und verdächtiger Gegenstand
Am Flughafen Leipzig/Halle hat es in der Nacht zu Mittwoch erhebliche Einschränkungen im Frachtflugverkehr gegeben. Es habe eine größeren Einsatz der Bundespolizei und der sächsischen Landespolizei gegeben, bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei MDR SACHSEN. Zeitweise war der Flughafen gesperrt worden. Drohne und verdächtiger Gegenstand Sprecher Olaf Hoppe von der Polizeidirektion Leipzig der Landespolizei sagte MDR SACHSEN, Grund sei zunächst die Sichtung einer Drohne gewesen. Nach zwei Stunden habe man den Flugbetrieb auf der Start- und Landebahn Nord wieder aufgenommen. Die Südbahn ist demnach weiterhin gesperrt. Dort sei in der Nacht ein unbekannter Gegenstand entdeckt worden, der inzwischen von der Bundespolizei gesichert worden sei, so Hoppe. Ein Passagierflug und mehrere Frachtmaschinen mussten umgeleitet werden. Behinderungen bis in die Morgenstunden Die Passagiermaschine der Fluggesellschaft Marabu landete aus Palma de Mallorca kommend zunächst am Flughafen Nürnberg. In der Nacht erreichte sie dann Leipzig, wie aus Daten des Flugverfolgungsdienste Flightradar24 hervorgeht. Demnach war der Frachtverkehr am DHL-Hub ab etwa Mitternacht erheblich behindert. Geplante Abflüge verzögerten sich bis in den Morgenstunden. Der Logistikkonzern wollte sich nicht konkret zu den Auswirkungen in der Nacht oder zu Mehrkosten durch die Umleitungen äußern. Ein Sprecher bestätigte lediglich einen "Vorfall" im Umfeld des Flughafens, der von den Behörden untersucht werde. MDR (lam/ggr)