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Drohnen-Alarm in Luxemburg - Flüge nach Köln/Bonn umgeleitet

Technologie

Wegen eines Drohnenvorfalls hat der Flughafen Luxemburg seinen Betrieb in der Nacht zum Samstag kurzzeitig eingestellt. Die Drohnen seien zunächst in der Nähe und anschließend auch über dem Flughafen gesichtet worden, teilte der Flughafen auf seiner Website mit.

Als „Vorsichtsmaßnahme“ sei der Flugverkehr vorübergehend eingestellt worden. Die Regierung in Luxemburg rief Vertreter der Sicherheits- und Luftüberwachungsbehörden zu einer Sitzung über die Bewertung der Lage zusammen.

„Chaos“ am Flughafen Luxemburg nach Drohnenvorfall

Auch nach der Wiederaufnahme des Betriebs sei mit Verspätungen und Beeinträchtigungen zu rechnen, erklärte der Flughafen unterdessen. Die Zeitung „Luxemburger Wort“ berichtete von „Chaos am Flughafen Luxemburg“ in der Nacht.

Nach Angaben der Fluggesellschaft Luxair wurden wegen der Störung zahlreiche Flüge umgeleitet, einige von ihnen nach Köln/Bonn und Frankfurt-Hahn. Insgesamt waren demnach rund 1800 Passagiere betroffen.

Viele Flüge nach Köln/Bonn umgeleitet

Die meisten Flüge seien nach Brüssel und Köln/Bonn umgeleitet worden, berichtete „Luxemburger Wort“ weiter. Die betroffenen Fluggesellschaften haben demnach für die gestrandeten Reisenden Übernachtungen oder Busfahrten nach Luxemburg organisiert. Nach Angaben eines Passagiers wurden die Fluggäste bereits in der Luft über die Lage informiert.

Woher die Drohnen stammen und wer sie steuerte, ist unterdessen bislang unklar. Bereits am vergangenen Donnerstag waren unbemannte Flugkörper im Luftraum über Luxemburg aufgetaucht und hatten die dortige Regierung auf den Plan gerufen.

Mehrere Drohnenvorfälle an europäischen Flughäfen

Die Sichtungen in Luxemburg reihen sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle an europäischen Flughäfen ein. Ende Mai wurde etwa der Betrieb am Münchner Flughafen wegen mutmaßlicher Drohnen zeitweise ausgesetzt.

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