DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,00 % 64.312,72 USD 09:50:28 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

"Drohnenproduktion hochfahren": CSU-Landeschef fordert Abkommen mit Kiew

Technologie

Seit mehr als vier Jahren unterstützt Deutschland die Ukraine, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. Immer wichtiger werden dabei Drohnen. Nach Vorstellung von CSU-Politiker Hoffmann sollte die Bundeswehr von den Fähigkeiten der Ukrainer profitieren. Vor der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im fränkischen Kloster Banz am Montag und Dienstag fordert ihr Vorsitzender Alexander Hoffmann ein offizielles Rüstungsabkommen mit Kiew, um die Bundeswehr mithilfe ukrainischer Drohnentechnologie aufzurüsten. "Wir sind der Auffassung, es braucht eine Unterstützungsdividende von der Ukraine", sagte Hoffmann der "Bild am Sonntag". Deutschland werde die Hilfe "unter allen Umständen fortsetzen". Gleichzeitig habe Kiew damit "wirklich herausragende Fähigkeiten entwickelt - im Bereich Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper". Hoffmann fordert daher eine verbindliche Gegenleistung für die Bundeswehr: "Wir sagen: Deutschland muss an diesen Rüstungsinnovationen teilhaben, um seine eigene Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit zu stärken. Deswegen fordern wir ein zwischenstaatliches Abkommen mit Kiew, in dem sich die ukrainische Seite verpflichtet, ihre technologischen Fähigkeiten mit uns zu teilen." Der CSU-Politiker fügte hinzu: "Im Bedarfsfall müssen wir in der Lage sein, die Drohnenproduktion ganz schnell hochzufahren." Dafür wolle man Know-how nutzen, das es heute in der Ukraine schon gebe, das das Land aber "natürlich ein Stück weit hütet, weil das militärstrategisch von Vorteil ist". "Deswegen wollen wir die Ukraine verpflichten, uns daran teilhaben zu lassen, damit wir gemeinsam stärker werden."

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