Droht Deutschland ein eiskalter Winter?
Startseite Panorama Super-El-Niño wächst: Droht Deutschland deshalb ein eiskalter Winter? Von: Dominik Jung Uns auf Google folgen Ein Super-El-Niño wächst im Pazifik heran und viele wittern schon den Extremwinter. Doch so einfach ist es nicht. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung. Frankfurt – Im äquatorialen Pazifik läuft gerade etwas aus dem Ruder, das die halbe Welt beschäftigt. Das Wasser dort heizt sich immer weiter auf, und zwar so kräftig, dass die Fachwelt längst von einem Super-El-Niño spricht. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns dieser Brocken bis weit ins Frühjahr 2027 erhalten bleibt, liegt bei fast 100 Prozent. Und ausgerechnet zum Winter dürfte er seinen Höhepunkt erreichen. So ein Kaliber gab es seit Jahren nicht mehr, und natürlich stellen sich jetzt alle die eine Frage: Was heißt das für unseren Winter? Wetter-Prognose: Die große Hoffnung auf Schnee und Kälte Hier wird es spannend – und leider auch kompliziert. Ein starker El Niño kann hoch über dem Nordpol den sogenannten Polarwirbel ins Wanken bringen, jenes Windband, das die eisige Arktisluft normalerweise brav dort oben festhält. Kippt dieser Wirbel, kann sich die Kälte plötzlich ihren Weg nach Süden bahnen. wetter.net – das Wetter auf den Punkt gebracht! Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit wetter.net. wetter.net bietet Ihnen alles Wissenswerte rund um Wetter und Klima. Auf unseren Seiten finden Sie weltweite Stadt- und Ortsprognosen für die nächsten 14 Tage und das für die ersten 7 Tage in 1-stündiger und für die nachfolgenden Tage in 3-stündiger zeitlicher Auflösung. Wettervorhersagen, Niederschlagsradar, Messwerte, Wetterwarnungen, Deutschlandwetter und Wetter-News informieren über die aktuelle Entwicklung sowie die kommenden Stunden und Tage. Genau darauf setzen gerade viele Winterfans. Doch und das ist das große Aber: Für Mitteleuropa ist der Einfluss von El Niño notorisch schwach. Mal bleibt die Kälte bei uns, mal zieht sie nach Nordamerika ab. Verlassen kann man sich darauf überhaupt nicht. Schon jetzt gibt es aber eine erste Herbstprognose. Super-El-Niño: Warum Vorsicht angebracht ist Und jetzt kommt der Punkt, der die ganze Extremwinter-Erzählung ins Wackeln bringt: Mehrere Langfristmodelle zeigen für Dezember, Januar und Februar aktuell nämlich gar keinen Eiswinter, sondern eher milde bis normale Werte. Das passt zu einem Muster, das wir seit Jahren beobachten – der Erwärmungstrend und die milde Atlantikluft setzen sich oft gegen alles andere durch. Es kann also durchaus knackig kalt werden, die Zutaten liegen bereit. Genauso gut kann uns aber der nächste zu warme Winter blühen. Ehrlich ist nur eines: Wer Ihnen jetzt schon den Extremwinter verspricht, rät. Behalten Sie die Lage lieber ganz genau im Auge.