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DSDS-Star Jan Wächter hat Krebs im Endstadium

Unterhaltung

Die Krankheit ist zurückKrebs im Endstadium! DSDS-Star Jan Wächter spricht über den Tod

Ein fast handballgroßer Tumor verändert alles

2017 wollte er bei „Deutschland sucht den Superstar“ mit seiner Stimme überzeugen. Heute kämpft DSDS-Star Jan Wächter gegen eine seltene Form von Krebs. Auf Instagram spricht der 37-Jährige offen über seine Erkrankung. Inzwischen befindet er sich im Endstadium, nachdem Ärzte Metastasen in seiner Leber entdeckt haben. Doch ans Aufgeben denkt Jan nicht.

Angefangen hat alles mit starken Rückenschmerzen und einem Stechen am Herzen. Wächter ließ sich untersuchen und bekam 2025 die Diagnose Nebennierenkrebs. Der Tumor war zu diesem Zeitpunkt bereits fast so groß wie ein Handball, wie er Bild erzählt.

Ärzte entfernten die Geschwulst in einer mehrstündigen Operation. Danach folgte eine Tablettentherapie, die Wächter körperlich stark zusetzte. Zunächst schien sich der Kampf auszuzahlen. Einige Monate lang galt der ehemalige DSDS-Kandidat als krebsfrei.

Dann kam der nächste Schock. Im Juli entdeckten Ärzte Metastasen in seiner Leber. Wächter lässt sich inzwischen an der Uniklinik Heidelberg betreuen. Dort prüfen die Mediziner laut Bild, welche weitere Behandlung für ihn infrage kommt.

DSDS-Star Jan Wächter verliert Job und finanzielle Sicherheit

Nicht nur gesundheitlich hat die Erkrankung sein Leben auf den Kopf gestellt. Auf seiner GoFundMe-Seite schreibt Jan offen darüber, was die vergangenen anderthalb Jahre mit ihm gemacht haben. „Vor anderthalb Jahren hat Krebs mein Leben einmal komplett auseinandergenommen“, erzählt er dort. Er habe Menschen, Freundschaften, seinen Job, Geld und Sicherheit verloren.

Auch die seelische Belastung verschweigt er nicht. „Es gab genug Momente, in denen ich keine Ahnung hatte, wie es weitergehen soll“, gesteht Jan. Trotzdem habe er immer wieder versucht, nach vorne zu schauen. „Und trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden.“

Als Social-Media-Manager kann er derzeit nicht arbeiten und hat nach eigener Aussage sämtliche Aufträge abgesagt, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren.

Mit Musik will Jan Wächter anderen Krebspatienten Mut machen

Mit seinem Projekt „CNCR SOUNDS“ hat er einen neuen Weg gefunden. Mit Musik, Gedichten und Motivationssprüchen möchte er über Nebennierenkrebs und andere Krebserkrankungen sprechen, Ängste nehmen und Betroffenen zeigen, dass sie mit ihren Gedanken nicht alleine sind.

Gleichzeitig hofft er, mit seinem Herzensprojekt ein wenig Geld verdienen zu können. Seine GoFundMe-Seite bezeichnet er als seinen „offenen Koffer“, ähnlich wie bei einem Straßenmusiker. Niemand müsse etwas spenden. Denn für Jan zählt vor allem eines. „Du musst nichts geben, Worte sind manchmal sogar viel mehr wert!“

„Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben“

Dass die Krankheit zurück ist, verschweigt Jan nicht. „Runde 2“, nennt er den erneuten Kampf auf seiner Spendenseite. Gleichzeitig macht er klar, dass Stärke für ihn nicht bedeutet, jeden Tag optimistisch zu sein. Manchmal gehe es einfach nur darum, noch einmal aufzustehen.

Auch die Frage nach dem Tod beantwortet er bemerkenswert klar. Angst habe er nicht, sagt Jan im Interview mit Bild: „Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben.“ Seine Erkrankung wolle er nicht nur als Schicksalsschlag betrachten. Für ihn ist sie auch eine Möglichkeit, anderen Mut zu geben.

Auf seiner Spendenseite hat er deshalb noch eine Botschaft für alle, die gerade selbst eine schwere Zeit durchmachen. „Du musst heute nicht wissen, wie du das alles schaffen sollst.“ Vielleicht reiche es zunächst, einfach noch einmal aufzustehen. Genau das versucht Jan selbst jeden Tag.

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