DTM: Unterschenkelfraktur bei Maximilian Paul bestätigt
Die Unterschenkelfraktur bei Maximilian Paul ist bestätigt. Kelvin van der Linde mit Prellungen.
Der erste DTM-Lauf auf dem Norisring wurde von einem Horrorunfall verwickelt. Maximilian Paul verlor beim Anbremsen auf die Grundig-Kehre auf einer Ölspur die Kontrolle über seinem Lamborghini Temerario GT3, schlug heftig in die Barriere ein und traf daraufhin Kelvin van der Linde mit hohen Tempo in der Fahrertür.
Paul wurde am Samstag mit einer vermuteten Unterschenkelfraktur ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Vermutung bestätigte sich, wie Gottfried Grasser am Sonntagmorgen vor dem zweiten Qualifying auf dem Norisring mitteilte. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er wurde in der Nacht operiert, welche er gut überstanden hat“, so Gottfried Grasser. Grasser gab zudem an, dass die Verletzung längere Zeit zur Heilung brauchen wird und es sehr unwahrscheinlich, dass er in diesem Jahr nochmals an den Start gehen wird.
Bei der Untersuchung des Fahrzeugs fand das Grasser-Team heraus, dass es am Fahrzeug keinerlei technische Probleme gab, so dass der Unfall durch die Ölspur von Timo Glocks McLaren ausgelöst wurde.
Der Unfall war zudem so heftig, dass das Chassis des Lamborghini Temerario GT3 an mehreren Stellen gebrochen ist. Bei der Ersatzteilknappheit des neuen Fahrzeugs ist damit unklar, wann der zweite Bolide der Grasser-Mannschaft wieder ins Renngeschehen zurückkehren kann,
Schubert Motorsport-Teamchef Torsten Schubert bestätigte im Interview mit Jan Schmitz am Sonntagmorgen, dass sich Kelvin van der Linde bei dem heftigen Unfall Prellungen zugezogen hat, allerdings keine Brüche oder Absplitterungen. Aufgrund der starken Schmerzen wird der Südafrikaner nicht an den Start gehen am Sonntag.