Dudenhöffer fordert Stopp der E-Auto-Prämie - und verweist auf eindeutige Zahlen
Startseite Wirtschaft Dudenhöffer fordert Stopp der E-Auto-Prämie – und verweist auf eindeutige Zahlen Von: Fabian Hartmann Uns auf Google folgen Ferdinand Dudenhöffer fordert ein Ende der Elektroauto-Kaufprämie. Sie sei angesichts des steigenden Kaufinteresses hinfällig geworden. München – Wer in Deutschland ein neues Elektroauto kauft, wird dabei häufig vom Staat bezuschusst, so sieht es auch die neue E-Auto-Prämie vor. Knapp drei Milliarden Euro stehen dafür insgesamt zur Verfügung, was laut ADAC zur Förderung des Kaufs von bis zu circa 800.000 Fahrzeugen in den kommenden drei bis vier Jahren ausreichen dürfte. Eine beträchtliche Summe von bis zu 6000 Euro können Kaufinteressenten im Zuge der E-Auto-Förderung als Zuschuss beantragen. Während der Elektroauto-Absatz in Deutschland jüngst deutlich anzog, fordert Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer einen Stopp der E-Auto-Prämie. Dudenhöffer fordert sofortiges Ende der E-Auto-Kaufprämie Laut Ökonom Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) sollte die E-Auto-Kaufprämie ausgesetzt werden – und zwar mit sofortiger Wirkung. „Die E‑Auto-Prämie muss gestoppt werden“, so Dudenhöffer zur Bild. Wie Dudenhöffer am Sonntag argumentierte, sei die staatliche Subvention zum Elektroauto-Kauf schlichtweg nicht länger notwendig. Dudenhöffer: „Elektroautos laufen!“ Seine Argumentation stützte Dudenhöffer auf die aktuellen Marktdaten zum bundesweiten E-Auto-Absatz, denn diese zeigten deutliche Zuwächse bei den Elektroauto-Zulassungen. Elektroauto-Prämie erschließt sich Dudenhöffer angesichts starker Absatzzahlen nicht mehr „Im Juli waren 29,3 Prozent aller Neuwagen-Zulassungen in Deutschland vollelektrische Autos“, resümierte Dudenhöffer gegenüber der Bild-Zeitung. Zähle man Plug-in-Hybride mit dazu, wurden im Juli 109.218 batterieelektrische Fahrzeuge oder Hybride im Bundesgebiet neu zugelassen. „In Summe sind das 40,7 Prozent aller Neuwagen“, so Dudenhöffer weiter. „Wo bei diesen Absatzzahlen noch der Sinn einer Förderung liegen soll, erschließt sich mir schlicht nicht mehr“, formulierte der Automobil-Experte in aller Härte.