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Dunkelheit trotz Sternen: Darum ist der Weltraum dunkel

Wissenschaft

In Raum und Zeit Darum ist der Weltraum dunkel, obwohl es überall Sterne gibt Von t-online, jja Aktualisiert am 25.07.2026 - 06:37 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Himmel ist abends voller sichtbarer Sterne, doch im Weltraum ist es stockfinster. Woran das liegt. Schaut man nachts nach oben, leuchten unzählige Sterne. Zwischen ihnen bleibt der Himmel aber tiefschwarz. Das wirkt widersprüchlich: Wenn es im All so viele Sterne gibt, warum strahlt dann nicht der ganze Himmel? Über diese Frage grübelten schon früh Astronomen. Bekannt ist sie als Olbersches Paradoxon. Die Überlegung dahinter: Wäre das Universum unendlich groß, unendlich alt und überall mit Sternen gefüllt, müsste in jeder Blickrichtung früher oder später ein Stern auftauchen. Der ganze Himmel müsste dann leuchten. Da er das nicht tut, kann eine dieser Annahmen nicht stimmen. Das weite Weltall: Was ist hinter dem Universum? Faszination Physik: Wie schwer ist die Erde? Das Universum ist noch jung Der wichtigste Grund: Das Universum ist nicht unendlich alt, sondern rund 13,8 Milliarden Jahre. Licht braucht Zeit, um uns zu erreichen. Von den am weitesten entfernten Sternen ist es bislang gar nicht bei uns angekommen. Wir sehen nur einen begrenzten Ausschnitt des Alls – und damit nur eine begrenzte Zahl von Sternen, die unseren Himmel erhellen. Hinzu kommt die Ausdehnung des Universums. Weit entfernte Galaxien bewegen sich von uns weg, und ihr Licht wird dabei gedehnt. Es verschiebt sich ins Infrarote, das unsere Augen nicht wahrnehmen. Selbst ein Teil des Lichts, das uns erreicht, bleibt deshalb unsichtbar. Das sind die Top-Fragen des Tages: Wo überhaupt kein Stern steht, gelangt ohnehin kein Licht direkt in unser Auge. Deshalb bleiben die Lücken zwischen den Sternen pechschwarz. Dass Staub und Gas das Sternenlicht einfach schlucken, erklärt die Dunkelheit dagegen nicht: Staub würde sich mit der Zeit aufheizen und selbst strahlen. So ist der Himmel nicht trotz, sondern wegen der Grenzen unseres Universums dunkel – wegen seines endlichen Alters und seiner Ausdehnung. Verwendete Quellen Spektrum.de: "Das Olbersche Paradoxon" Spektrum.de: "Lexikoneintrag Olbers Paradoxon" dlr.de: "Warum ist es nachts dunkel" Eigene Recherche Transparenzhinweis Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de. Quellen anzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading...

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