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Dürre in Frankreich: Fluss an der Grenze zur Schweiz ausgetrocknet

Welt

"Eine Notsituation" in Frankreich

Fluss geht das Wasser aus – Gemeinden brauchen Tankwagen

Von t-online, MST

11.07.2026 - 19:20 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Fluss Doubs zwischen Frankreich und der Schweiz ist streckenweise ausgetrocknet. Zwei Gemeinden müssen wegen der Dürre von Tankwagen mit Wasser beliefert werden.

Über mehrere Kilometer hinweg sind nur noch Felsen und Kieselsteine zu sehen: In der Nähe der französisch-schweizerischen Grenze ist der Fluss Doubs für mehrere Kilometer versiegt. Grund dafür ist die Dürre, weshalb im gleichnamigen französischen Departement eine "verstärkte Alarmstufe" ausgerufen wurde.

"Der Doubs fließt bis nach Arçon", einem Dorf mit 1.000 Einwohnern auf 800 Metern Höhe, "aber dann ist er ausgetrocknet", beklagt Bürgermeister Fabien Henriet beim Nachrichtenportal "Le Matin" unter Berufung auf die AFP.

Der Fluss "taucht erst viel weiter entfernt, in der Nähe der Kleinstadt Morteau, dank unterirdischer Quellen wieder auf", fährt er fort. "Es sieht aus wie auf dem Mond, und es ist deprimierend. Ich wünschte, ich könnte diese Landschaft vergessen."

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Region in Frankreich kämpft seit Wochen mit Wasserknappheit

Abgesehen von den Auswirkungen auf die Landschaft und die Artenvielfalt hat die Dürre zahlreiche Folgen, angefangen bei Unterbrechungen der Wasserversorgung für Anwohner und Unternehmen. In Maisons-Du-Bois-Lièvremont beobachtet Olivier Masson seit mehreren Wochen aufmerksam die Wasserstände der Stauseen, um Wasserausfälle zu verhindern. Dennoch hadern mehrere französische Gemeinden seit Wochen mit der Wasserknappheit.

In Maisons-du-Bois-Lièvremont werden die Füllstände der Stauseen überwacht. "Wenn wir nichts mehr tun können, kaufen wir Wasser. Das haben wir letzte Woche gemacht, aber wir tun es nicht gern, und sie auch nicht, weil sie am Limit arbeiten", sagt ein Stauseemitarbeiter gegenüber der AFP. "Aus einer Stadt etwa zehn Kilometer entfernt", fügt er an.

Wasserknappheit in einer Region in Frankreich: "Eine Notsituation"

An anderen Orten in dieser Region werden zwei Gemeinden seit zwei Wochen mit 30-Kubikmeter-Tankwagen mit Wasser versorgt – ein Service, der mit Kosten verbunden ist (300 Euro pro Tankwagen). "Das ist eine Notsituation", erklärt Anthony Mérique, Vizepräsident des Gemeindeverbands und zuständig für den Bereich Wasser.

„Die Kosten steigen rasant an. Und wenn das so weitergeht, werden auch andere Gemeinden davon betroffen sein", befürchtet er.

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